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Silverstone: Mutiger Plan, Hohn für Bernie Ecclestone
​Die Formel 1 boomt, auch im Mutterland der Königsklasse, in Grossbritannien. 2022 kamen an drei Tagen 401.000 Fans nach Silverstone. Nun wird damit geliebäugelt, das Wochenend-Format zu ändern.
Formel 1
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Rückblende in den Juli 2017: Da stand nichts weniger auf dem Spiel als die Zukunft des ältesten WM-Laufs, des Grand Prix von Grossbritannien. Denn der "British Racing Drivers’ Club" hatte als Besitzer der Silverstone-Strecke den Vertrag als Austragungsort des Britischen Grand Prix gekündigt.
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John Grant, Vorstands-Chef des "British Racing Drivers’ Club" (BRDC), bestätigte Mitte Juli 2017: Der BRDC hatte von einer Ausstiegsklausel in jenem Vertrag Gebrauch gemacht, der 2010 mit dem damaligen Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone abgeschlossen worden war. Diese Klausel musste vor dem 2017er Rennen genutzt werden, um das bis 2027 geltende Abkommen vorzeitig zu beenden. Damit war klar: 2019 würde vielleicht der letzte Silverstone-GP stattfinden. Und deshalb zog der BRDC die Notbremse: 2010 wurde mit Ecclestone ein 17-Jahresvertrag unterzeichnet, angeblich für 12 Millionen Pfund (das waren damals rund 13,4 Millionen Euro), mit der Auflage, dass sich die Kosten pro Jahr um fünf Prozent erhöhen. Damit hätte der BRDC mit der letzten Austragung 2027 rund das Doppelte hinblättern müssen als 2010! John Grant sagte: "Diese Entscheidung ist gefällt worden, weil die Austragung vor dem Hintergrund dieses Abkommens finanziell nicht mehr tragbar ist."
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Im Juli 2019, zwei Jahre nach der Entmachtung von Bernie Ecclestone, haben Formel-1-CEO Chase Carey, Silverstone-Geschäftsleiter Stuart Pringle und BRDC-Vorstandschef Grant ein neues Abkommen bestätigt – der britische Grand Prix bleibt bis einschliesslich Ausgabe 2024 in Silverstone.
Und dem WM-Lauf geht es prächtig: Die Formel 1 boomt, auch im Mutterland der Königsklasse, 2022 strömten an drei Tagen 401.000 Fans nach Silverstone. Das hat Silverstone-Geschäftsführer auf eine Idee gebracht, wie er im Rahmen der Rennsport-Show "Autosport International" in Birmingham erklärt hat – vier Tage Action auf der Bahn statt nur drei. Die Organisatoren des Grand Prix von Australien machen das in Melbourne seit vielen Jahren mit grossem Erfolg – da zischen schon am Donnerstag Rennwagen um den Albert Park Circuit, aus den Rahmenrenn-Serien Supercars, historische Rennwagen, S5000 oder Porsche Carrera Cup, um nur drei zu nennen. Der Einsatz der GP-Rennwagen erfolgt ganz normal Freitag bis Sonntag. Stuart Pringle sagt: "Wir prüfen derzeit, ob wir das Wochenende ausbauen wollen. Viele Fans bevölkern schon am Anfang der Woche die Campingplätze, da haben wir uns gesagt – wieso nicht diesen Fans etwas bieten?" Pringle bestätigt, dass bis auf Hochpreis-Tickets die meisten Karten fürs GP-Wochenende 2023 schon verkauft sind. Die Organisatoren mit Silverstone haben das Unterhaltungsprogramm mit Konzerten ausgebaut. Der langjährige Formel-1-CEO Bernie Ecclestone erhält eine spöttische Bemerkung von Pringle. "40 Jahre lang war es unter der alten Führung für Silverstone nicht möglich, gewinnbringend zu arbeiten. Nun haben wir eine Struktur, die nicht nur zum ausverkauften Renntag führt, sondern auch zu vollem Haus am Samstag und am Freitag. Und das gibt uns die Möglichkeit, Gewinn zu erwirtschaften und diesen Gewinn in eine noch bessere Infrastruktur zu investieren. Wenn man keinen Gewinn machen kann, Herr Ecclestone, dann kann man auch nicht investieren." "Die neue Formel-1-Leitung arbeitet nach dem sinnvollen Ansatz, dass Renn-Promoter nicht zerquetscht werden, sie sehen, wie der BRDC das ganze Geld wieder in die Anlage steckt. Wenn wir die Infrastruktur verbessern, dann können wir den Fans ein noch schöneres Erlebnis bieten, und wenn die Fans happy sind, dann ist das auch gut für die ganze Formel 1. Auf diese Weise gibt es nur Gewinner."
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