Wolff: Tragischer Tod des Vaters ein Schlüsselmoment

Von Andreas Reiners
Toto Wolff

Toto Wolff

Toto Wolff ist erfolgreicher Formel-1-Teamchef und Geschäftsmann. Der Österreicher verrät, wie ihn seine Kindheit entscheidend geprägt hat.

Toto Wolff ist fraglos überaus erfolgreich. Als Geschäftsmann, aber vor allem auch als Mercedes-Teamchef. Jahrelang haben die Silberpfeile die Formel 1 unter seiner Führung dominiert. Von 2014 an gewannen Lewis Hamilton (6) und Nico Rosberg (1) sieben Fahrertitel, dazu gingen acht Konstrukteurstitel nach Brackley.

Wolff gewährt in der Times private Einblicke, wie ihn seine Kindheit beziehungsweise Jugend geprägt hat, und da vor allem der Tod seines Vaters, der ein Schlüsselmoment war. Fortan wurden Wolff und seine Schwester von der Mutter, einer Ärztin, alleine großgezogen.

«Ich denke, der Schlüsselmoment war der tragische Verlust meines Vaters durch einen Hirntumor, als ich 15 war», sagte Wolff: «Er war zehn Jahre lang unheilbar krank, also im Grunde meine ganze Zeit Kindheit. Und damit verbunden war eine finanzielle Not. Das hatte den größten Einfluss auf mich als Person.»

Wolff weiter: «Meine Eltern haben mich mit Hilfe meines Großvaters auf die französische Privatschule in Wien geschickt, was für meine Karriere von Vorteil war, da es meine Sprache gefördert hat. Das Hindernis war aber, dass ich in einem wohlhabenden Umfeld zur Schule ging, ohne ein Teil davon zu sein.»

«Der Alltag bestand darin, dass meine Mutter als Ärztin hart arbeitete, um uns den Aufenthalt in der Schule zu ermöglichen. Sie war vielleicht keine gute Mutter, aber sie hielt uns am Leben, sie hielt alles am Laufen. Aber es bedeutete, dass mir und meiner Schwester bestimmte Dinge widerfuhren», sagte er.

«Ich erinnere mich, dass wir aus dem Unterricht genommen wurden, als ich 14 Jahre alt war, weil das Schulgeld nicht bezahlt worden war, so dass wir nach Hause geschickt wurden. Wie erklärt man in der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause, warum man nach der Mittagspause gehen musste? Das war eine ziemlich erniedrigende Erfahrung.»

Auch diese Vorkommnisse haben Wolff geprägt. «Ich wollte mir ein besseres Leben aufbauen und tat, was ich konnte, um erfolgreich zu sein», sagte er.

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