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Fred Vasseur (Ferrari): «Es geht nicht ums Konzept»

Von Agnes Carlier
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur ist sich sicher: Das Konzept des roten GP-Renners aus Maranello muss nicht verändert werden, um die Lücke zu Red Bull Racing zu schliessen. Er sagt: «Da geht es vielmehr um die Abstimmung.»

In Bahrain war Ferrari im Qualifying das zweitstärkste Team nach Red Bull Racing. Im Rennen konnten Charles Leclerc und Carlos Sainz aber nichts gegen Champion Max Verstappen ausrichten. Ersterer fiel durch ein Problem mit dem Motor aus, sein spanischer Stallgefährte hatte keine Chance, die vor ihm fahrenden Red Bull Racing-Stars unter Druck zu setzen.

Stattdessen musste Sainz seinen Landsmann Fernando Alonso ziehen lassen, der sich im Aston Martin den dritten Platz hinter Verstappen und Sergio Pérez sicherte. Angesichts der Ähnlichkeit, die das grüne GP-Fahrzeug aus Silverstone mit dem Red Bull Racing-Auto aufweist, kam die Frage auf, ob Ferrari nicht auch auf das gleiche Fahrzeugkonzept wie die beiden britischen Teams setzen muss, um an Red Bull Racing ranzukommen.

Doch für Ferrari-Teamchef Fred Vasseur steht fest: «Es geht nicht ums Konzept, da geht es viel mehr um die Abstimmung einige Entscheidungen am Auto. Zusammenfassend kann man sagen, dass wir beim Qualifying-Speed an Red Bull Racing dran waren, das war zumindest in Bahrain so und das ist ein positiver Aspekt.»

«Aber wir müssen realistisch sein. Wenn wir uns verbessern wollen, müssen wir eine klare Vorstellung von der Situation haben, und bei der Zuverlässigkeit sind wir noch nicht da, wo wir sein wollen. Wenn wir Rennen gewinnen wollen, muss es reibungslos laufen, das darf nicht an kleinen Details scheitern», betonte der Franzose.

Bahrain-GP, Bahrain International Circuit

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:33:56,736 h
02. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +11,987 sec
03. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +38,637
04. Carlos Sainz (E), Ferrari, +48,052
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +50,977
06. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +54,502
07. George Russell (GB), Mercedes, +55,873
08. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1:12,647 min
09. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:13,753
10. Alex Albon (T), Williams, +1:29,774
11. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1:30,870
12. Logan Sargeant (USA), Williams, +1 Runde
13. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
14. Nyck de Vries (NL), AlphaTauri, +1 Runde
15. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde
16. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1 Runde
17. Lando Norris (GB), McLaren, +2 Runden
Out
Esteban Ocon (F), Alpine, Aufgabe
Charles Leclerc (MC), Ferrari, Motorschaden
Oscar Piastri (AUS), McLaren, Elektrikschaden

WM-Stand (nach 1 von 23 Rennen)

Fahrer
01. Verstappen 25 Punkte
02. Pérez 18
03. Alonso 15
04. Sainz 12
05. Hamilton 10
06. Stroll 8
07. Russell 6
08. Bottas 4
09. Gasly 2
10. Albon 1
11. Tsunoda 0
12. Sargeant 0
13. Magnussen 0
14. De Vries 0
15. Hülkenberg 0
16. Zhou 0
17. Norris 0
18. Ocon 0
19. Leclerc 0
20. Piastri 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 43 Punkte
02. Aston Martin 23
03. Mercedes-Benz 16
04. Ferrari 12
05. Alfa Romeo 4
06. Alpine 2
07. Williams 1
08. AlphaTauri 0
09. Haas 0
10. McLaren 0

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