Der Reifen hält, das Wetter nicht

Von Mathias Brunner
Formel 1
Ein Reifentechniker misst die Oberflächen-Temperatur des Asphalts

Ein Reifentechniker misst die Oberflächen-Temperatur des Asphalts

Ein Reifendebakel wie in Australien wird es nicht mehr geben. Beim Wetter jedoch wagen wir lieber keine Prognose ...

Gut möglich, dass der Grosse Preis von Malaysia anno 2009 um 19.00 Uhr Ortszeit zu Ende gehen wird.

Wie das hier aussehen kann, erleben wir 24 Stunden vorher: Punkt 18.53 Uhr öffnet der Himmel seine Schleusen, es wird dunkel, als hätte Gott einen Schalter umgelegt, ans Fahren ist unter solchen Verhältnissen überhaupt nicht zu denken.

Noch eine Stunde vorher ging das Abschlusstraining auf trockener Bahn zu Ende, und aufgrund der Erkenntnisse aus dem Training lässt sich prophezeihen: Ein Reifendebakel wie in Australien wird es nicht mehr geben.

Bridgestone-Renndirektor Hirohide Hamashima: «Wir haben heute viel gelernt. Als erstes, dass das Feld dicht beisammen liegt.»

Die ersten Sieben (Button, Trulli, Vettel, Barrichello, Glock, Rosberg und Webber) innerhalb von sechs Zehntelsekunden, das ist ein Festschmaus für Formel-1-Fans.

Hamashima weiter: «Die zweite Erkenntnis besteht für mich darin, dass die weichere der beiden Mischungen pro Runde je nach Fahrzeug zwischen 1,0 und 1,3 Sekunden schneller ist. Die beste Runde auf dem weichen Pneu gelingt in der Regel auf der ersten fliegenden Runde. Danach baut der Pneu ab, jedoch nicht so stark wie der weichere in Australien. Der härtere Pneu erlaubt nach drei oder vier Runden die bessere Zeit, dann baut auch er ab, jedoch weniger stark. Er sollte fürs Rennen die bessere Wahl sein.»

Fazit für den Japaner: «Weil eben der Unterschied zwischen den beiden Mischungen weniger gross ist, sind die Strategen mehr gefordert.»
 

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