George Russell (Mercedes): W15 angenehmer zu fahren

Von Andreas Reiners
George Russell

George Russell

George Russell war mit dem ersten Tag im Mercedes W15 bei den Testfahrten zur neuen Formel-1-Saison in Bahrain zufrieden. Das erste Gefühl beim Briten stimmt.

Insgesamt 122 Runden lang saß George Russell im Mercedes W15. Teamchef Toto Wolff hatte beim ersten Testtag in Bahrain erklärt, dass die Dynamik und Moral innerhalb des Teams stimmen, trotz des feststehenden Wechsels von Lewis Hamilton zu Ferrari.

Am Mittwoch war es Russell vorbehalten, den W15 zum ersten Tanz auszuführen. Der Brite reihte sich zeitentechnisch in 1:34,109 Minuten auf Platz zwölf ein.

«Es war großartig, den W15 heute zum ersten Mal in Aktion erleben. Vom ersten Moment an hatten wir das Gefühl, dass wir eine gute Basis haben», sagte er. Nun gehe es an die übliche Datenauswertung, kündigte er an, betonte aber gleichzeitig, dass es nicht um Ergebnisse geht.

«Wir beendeten den Tag in einer recht guten Position und können in den nächsten zwei Tagen darauf aufbauen. Wir werden uns darauf konzentrieren, die Laufleistung zu maximieren, um zu lernen, und nicht auf die Jagd nach einem optimalen Sweet Spot mit dem Auto», so Russell.

Was Wolff gerne hören wird: «Insgesamt fühlt sich der W15 angenehmer zu fahren an als das letztjährige Auto.»

Man wisse, dass es nicht auf das Gefühl ankomme, sondern auf die Geschwindigkeit, so Russell, «trotzdem ging es heute darum, zu lernen und nicht darum, der Leistung hinterherzujagen. Wir konzentrieren uns bei diesem Test auf uns selbst, und erst in der nächsten Woche werden wir sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen.» Dann beginnt in Bahrain die neue Saison der Formel 1.

Am Donnerstag wird Russells Teamkollege Hamilton das erste Mal im W15 sitzen.

Bahrain-Test 21. Februar

1. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB20-Honda RBPT, 1:31,344 min (142 Runden)
2. Lando Norris (GB), McLaren MCL38-Mercedes, 1:32,484 (72)
3. Carlos Sainz (E), Ferrari SF-24, 1:32,584 (69)
4. Daniel Ricciardo (AUS), VCARB 01-Honda RBPT, 1:32,599 (51)
5. Pierre Gasly (F), Alpine A524-Renault, 1:32,805 (60)
6. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR24-Mercedes, 1:33,007 (53)
7. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF-24, 1:33,247 (64)
8. Fernando Alonso (E), Aston Martin AMR24-Mercedes, 1:33,385 (77)
9. Oscar Piastri (AUS), McLaren MCL38-Mercedes, 1:33,658 (57)
10. Guanyu Zhou (RCH), Kick-Sauber C44-Ferrari, 1:33,871 (62)
11. Logan Sargeant (USA), Williams FW46-Mercedes, 1:33,882 (21)
12. George Russell (GB), Mercedes W15, 1:34,109 (121)
13. Yuki Tsunoda (J), VCARB 01-Honda RBPT, 1:34,136 (64)
14. Valtteri Bottas (FIN), Kick-Sauber C44-Ferrari, 1:34,431 (68)
15. Alex Albon (T), Williams FW46-Mercedes, 1:34,587 (40)
16. Esteban Ocon (F), Alpine A524-Renault, 1:34,677 (60)
17. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-24-Ferrari, 1:35,692 (66)
18. Nico Hülkenberg (D), Haas VF-24-Ferrari, 1:35,906 (81)

Erst am 22. Februar im Einsatz:
Lewis Hamilton (GB), Mercedes W15
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB20-Honda RBPT


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