Superbike-WM: Was Toprak über Stoppies sagt

Pierre Gasly (10.): «Einmal zu oft die Wand geküsst»

Von Vanessa Georgoulas
Pierre Gasly

Pierre Gasly

Das Alpine-Team durfte im Qualifying von Monte Carlo den ersten Q3-Einzug des Jahres feiern. Pierre Gasly schaffte es ins Top-10-Stechen. Doch dort kam er der Streckenbegrenzung einmal zu oft zu nahe.

Der Saisonauftakt verlief für das Alpine-Team sehr enttäuschend. Erst beim sechsten Rennwochenende in Miami durfte das Team aus Enstone den ersten Punkteplatz bejubeln – Esteban Ocon sicherte sich im Grand Prix als Zehnter einen WM-Zähler.

Im Qualifying von Monte Carlo war dann sein Teamkollege Pierre Gasly der umjubelte Fahrer im Lager der Franzosen. Denn der 28-Jährige aus Rouen schaffte es bis ins Q3. Dort konnte er allerdings keine schnelle Runde mehr drehen, weil er sich bei einem unliebsamen Treffen mit der Streckenbegrenzung einen Plattfuss einhandelte.

Die Freude über den zehnten Startplatz für das prestigeträchtige Rennen im Fürstentum war dennoch gross. Der Franzose erklärte: «Wir wussten schon bei der Anreise, dass sich hier auf dieser Strecke eine Möglichkeit für ein gutes Ergebnis bieten könnte. Ich ging sehr viele Risiken ein und habe die Wand in der Schikane letztlich einmal zu oft geküsst – denn dadurch hatte ich dann einen platten Reifen und ich konnte keinen echten Q3-Angriff starten.»

«Doch das Risiko war es wert, denn ich musste alles geben, um ins Q3 zu kommen», fuhr Gasly fort. «Ich bin sehr glücklich über die Fortschritte, die wir machen konnten, auch für unsere Jungs, die wirklich hart gearbeitet haben. Und wir wissen alle, wie wichtig der Samstag hier in Monaco ist, das ist eine grossartige Position, und nun müssen wir im Rennen einfach sicherstellen, dass wir in die Punkte kommen», fügte er an.

Qualifying, Monaco

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,270 min
02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:10,424
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:10,518
04. Lando Norris (GB), McLaren, 1:10,542
05. George Russell (GB), Mercedes, 1:10,543
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:10,567
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:10,621
08. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:10,858
09. Alex Albon (T), Williams, 1:10,948
10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:11,311
11. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:11,285
12. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:11,440 *
13. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:11,482
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:11,563
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:11,725 *
16. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:12,019
17. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:12,020
18. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:12,060
19. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:12,512
20. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:13,028
* disqualifziert

Mutmassliche Startaufstellung Monaco-GP

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari
02. Oscar Piastri (AUS), McLaren
03. Carlos Sainz (E), Ferrari
04. Lando Norris (GB), McLaren
05. George Russell (GB), Mercedes
06. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes
08. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls
09. Alex Albon (T), Williams
10. Pierre Gasly (F), Alpine
11. Esteban Ocon (F), Alpine
12. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls
13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin
14. Fernando Alonso (E), Aston Martin
15. Logan Sargeant (USA), Williams
16. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing
17. Valtteri Bottas (FIN), Sauber
18. Guanyu Zhou (RCH), Sauber
19. Nico Hülkenberg (D), Haas
20. Kevin Magnussen (DK), Haas

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