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Lewis Hamilton (1.): Ist der Mercedes-Speed echt?

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton

Lewis Hamilton

​In den vergangenen Jahren hat sich oft gezeigt: Toller Speed von Mercedes am Freitag löste sich am Samstag weitgehend in Luft auf. Aber die früheren Dauer-Champions haben Fortschritte gemacht.

Es war ein ums andere Mal zum Haare-Raufen: Oft in der neuen Flügelauto-Epoche der Formel 1 seit Anfang 2022 machte Mercedes am Freitag einen ermutigenden Eindruck, nur um die Fans dann wieder enttäuschen zu müssen, denn am Samstag und Sonntag hatten Andere die Nase vorn.

Aus Sicht von Lewis Hamilton kommt erschwerend hinzu: Er liegt im Quali-Duell 2024 mit George Russell krass hinten – mit 1:8. Und in Kanada gab er sogar niedergeschlagen zum Besten: «Durchaus möglich, dass ich in keinem Abschlusstraining mehr vor George liegen werde.»

Die Sabotage-Gerüchte mal beiseite: Russell hat in den Qualis 2024 mit einem schwierig zu fahrenden Mercedes eher glänzen können, die Krönung war seine Pole-Position im Qualifying zum Traditions-GP von Kanada.

Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, wo Hamilton schon sechs Grands Prix gewinnen konnte, liegt aber Sir Lewis vorne. Klar fragen sich die Formel-1-Fans: Ist der Mercedes-Speed echt? Erleben wir nun regelmässig an der Spitze einen Vierkampf mit Red Bull Racing, Ferrari, McLaren und Mercedes?

Der siebenfache Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton sagt zum ersten Trainingstag in Katalonien: «Das erste Training lief nicht ideal, bot aber eine gute Grundlage zum Lernen. Im zweiten Training fühlte sich das Auto fabelhaft an.»

«Die Bahn war sehr heiss, das ging arg auf die Reifen, vor allem im Dauerlauf. Alles in allem glaube ich – wir mischen da vorne mit.»

«Wir haben an den vergangenen Wochenenden Fortschritte gemacht. Und wir haben eine klare Vorstellung davon, wie wir weiter entwickeln wollen. Die ganze Arbeit im Rennwagenwerk beginnt sich bezahlt zu machen, und darauf dürfen wir stolz sein.»

«Diesen Schwung wollen wir in den Samstag nehmen und in der Qualifikation unsere Haut so teuer als möglich verkaufen.»

2. Training, Spanien

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:12,264 min
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:13,286
03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:13,319
04. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:13,443
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13,504
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:13,597
07. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:13,622
08. George Russell (GB), Mercedes, 1:13,722
09. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:13,766
10. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:13,924
11. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:14,021
12. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:14,053
13. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:14,081
14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:14,091
15. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:14,211
16. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:14,257
17. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:14,345
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:14,402
19. Alex Albon (T), Williams, 1:14,807
20. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:15,070

1. Training, Barcelona

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:14,228 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:14,252
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:14,572
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:14,614
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:14,692
06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,867
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:14,911
08. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:15,086
09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:15,222
10. Alex Albon (T), Williams, 1:15,417
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,434
12. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:15,472
13. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,484
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:15,512
15. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:15,580
16. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:15,616
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:15,644
18. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:15,752
19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:15,865
20. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:15,916


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