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Pierre Gasly (4.): «Das war eine kleine Überraschung»

Von Vanessa Georgoulas
Pierre Gasly: «Im zweiten Training fühlte sich das Auto von Anfang an gut an»

Pierre Gasly: «Im zweiten Training fühlte sich das Auto von Anfang an gut an»

Pierre Gasly sorgte im zweiten Training auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya für hochgezogene Augenbrauen, weil er die viertschnellste Runde drehte. Er gesteht: Auch er hat nicht mit diesem guten Tempo gerechnet.

Das Alpine-Team erlebte einen sehr schwierigen Start in die aktuelle Saison: In den ersten fünf Rennwochenenden gingen die Franzosen leer aus, erst in Miami eroberte Esteban Ocon als Zehnter den ersten Punkt für die Werksmannschaft des Automobilherstellers Renault. Pierre Gasly tat es seinem Teamkollegen in Monaco gleich und beim darauffolgenden Rennen in Kanada schafften es erstmals in diesem Jahr beide Alpine-Piloten in die Punkte.

In Spanien begann das Wochenende vielversprechend für die beiden Franzosen: Im ersten Training war Ocon der Schnellere, er drehte die achtschnellste Runde, Gasly reihte sich auf dem 13. Platz der FP1-Zeitenliste ein. In der zweiten Session hatte dann Gasly die Nase vorn, er schaffte den viertschnellsten Umlauf und blieb nur 0,179 sec langsamer als Lewis Hamilton, der die Tagesbestzeit in den Asphalt brannte. Ocon belegte den neunten Platz und gehörte damit auch zur Top-10.

Gasly gestand nach getaner Arbeit: «Ich muss sagen, das war eine sehr, sehr gute zweite Session. Das war aber auch eine kleine Überraschung. Wir haben nicht wirklich damit gerechnet, ein so gutes Tempo zu haben.»

Und der 28-Jährige erzählte: «Im ersten Training hatten wir einige aerodynamische Probleme. Wir haben diese aber in den Griff bekommen und im zweiten Training fühlte sich das Auto von Anfang an gut an. Ich war glücklich mit meinem schnellsten Umlauf und positiv überrascht. Das hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.»

Es gebe allerdings noch ein paar Dinge, die er verbessern wollte, beeilte sich der ehrgeizige Rennfahrer aus Rouen anzufügen. «Aber wir haben sicherlich eine gute Basis, auf der wir aufbauen können», machte sich der aktuelle WM-Fünfzehnte Mut.

2. Training, Spanien

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:12,264 min
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:13,286
03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:13,319
04. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:13,443
05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13,504
06. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:13,597
07. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:13,622
08. George Russell (GB), Mercedes, 1:13,722
09. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:13,766
10. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:13,924
11. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:14,021
12. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:14,053
13. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:14,081
14. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:14,091
15. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:14,211
16. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:14,257
17. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:14,345
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:14,402
19. Alex Albon (T), Williams, 1:14,807
20. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:15,070

1. Training, Barcelona

01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:14,228 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:14,252
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:14,572
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:14,614
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:14,692
06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,867
07. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:14,911
08. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:15,086
09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:15,222
10. Alex Albon (T), Williams, 1:15,417
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,434
12. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, 1:15,472
13. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,484
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:15,512
15. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, 1:15,580
16. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, 1:15,616
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:15,644
18. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:15,752
19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:15,865
20. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, 1:15,916

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