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George Russell: «Bin so stolz auf diesen Sieg»

Nach einem spannenden Spitzenduell von Max Verstappen und Lando Norris durfte sich George Russell in Spielberg als lachender Dritter über den Sieg freuen. Oscar Piastri und Carlos Sainz komplettierten das Podest.

Formel 1

Im Artikel erwähnt




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Wie heisst es doch so schön? Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: George Russell profitierte von einer Kollision zwischen Max Verstappen und Lando Norris und sicherte sich auf dem Red Bull Ring den zweiten Sieg seiner Karriere nach dem Triumph in São Paulo von 2022.

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Russell, der mit seinem Sieg in der WM-Wertung bis auf einen Punkt an den sechstplatzierten Piastri heranrücken konnte, freute sich: "Unglaublich, es war ein harter Kampf in diesem Rennen, alleine den dritten Platz zu halten, war nicht einfach. Ich sah auf den grossen TV-Schirmen den Spitzenkampf."

Und der 26-Jährige erklärte: "Das Team hat so hart gearbeitet, und ich bin so stolz, wieder auf das höchste Podesttreppchen zurückzukehren. Es ist kein Geheimnis, dass Max und Lando immer noch die Nase vorn haben, aber ich versuche immer, auf den dritten Platz zu kommen, um die Chance zu nutzen, wenn sie sich ergibt."

So lief das Rennen:

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Die GP-Stars durften den GP auf dem Red Bull Ring bei 29,1 Grad Celsius Aussentemperatur in Angriff nehmen. Das Thermometer, das die Temperatur des Asphalts festhielt, zeigte 46,5 Grad an, als das Feld zur Aufwärmrunde aufbrach. Zhou Guanyu startete aus der Boxengasse, weil an seinem Renner gearbeitet wurde alle anderen nahmen ihre Startpositionen ein.

In der ersten Reihe stellten sich Polesetter Max Verstappen und Lando Norris auf. Der Red Bull Racing-Star zog beim Start gleich in Führung, während sich Norris gegen den heranstürmenden George Russell verteidigen musste. Dies gelang dem McLaren-Star, der sich vor dem Mercedes-Piloten und dessen Teamkollegen Lewis Hamilton einreihte.

Schon in der zweiten Runde steuerten Charles Leclerc und Logan Sargeant die Box an, während Hamilton seinen Teamkollegen überholte. Zuvor hatte sich Hamilton an Sainz vorbeigedrückt – der siebenfache Weltmeister geriet damit ins Visier der Regelhüter, kam aber ohne Strafe davon.

Leclerc holte sich eine neue Fahrzeugnase, er hatte sich den Frontflügel bei einer unliebsamen Berührung mit Oscar Piastris McLaren beschädigt. Durch den Stopp fiel er auf die zweitletzte Position zurück.Piastri beschwerte sich, dass er von der Strecke gedrängt wurde.

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Während Sainz Hamilton in der siebten Runde überholte, legte sich Pérez mit Piastri an. Die Regelhüter schauten sich die Szene genauer an, kamen aber zum Schluss, dass keine eingehende Untersuchung nötig war.

Nach zehn Runden lautete die Reihenfolge Verstappen vor Norris, Russell, Sainz, Hamilton, Piastri, Pérez, Hülkenberg, Ocon, Gasly, Tsunoda, Magnussen, Alonso, Ricciardo, Albon, Stroll, Bottas, Zhou, Leclerc und Sargeant. Magnussen und Ricciardo steuerten in Runde 11 die Box an, Hülkenberg bog einen Umlauf später zum Stopp ab.

In Runde 12 lieferten sich die Haas-Piloten, die nach den Stopps hintereinander unterwegs waren, ein teaminternes Duell, wobei Magnussen den Deutschen überholte. Dieser konterte zwei Runden später erfolgreich und war damit wieder als Vierzehnter unterwegs.

In Runde 17 absolvierte Leclerc einen weiteren Boxenstopp und war damit wieder auf mittelharten Reifen unterwegs. Dadurch fiel er auf den letzten Platz zurück, doch die rote Laterne übergab er schnell wieder an Sargeant. Weiter vorne arbeitete sich Hülkenberg an Zhou vorbei.

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In Runde 20 stoppten Ocon und Bottas, der Franzose musste sich 2,8 sec gedulden, bevor er wieder weiterfahren durfte, der Finne wurde in 2,6 sec abgefertigt. Zwei Runden später stoppte Hamilton, der in 2,5 sec neue Reifen bekam. Noch flinker war die Crew von Red Bull Racing, die Pérez in 2,1 sec abfertigte.

Alonso verpasste Zhou einen Schubser in der dritten Kurve und bekam dafür eine 10-sec-Zeitstrafe aufgebrummt. Auch Hamilton bekam eine Strafe aufgebrummt, der siebenfache Weltmeister hatte die weisse Linie in der Boxengassen-Einfahrt gekreuzt und damit die Regeln verletzt.

Verstappen stoppte in Runde 24 und übergab die Führung damit zwischenzeitlich an Piastri. Der Niederländer fuhr in jenem Moment los, als Norris seine Box ansteuerte, und der Brite, der bereits das Vergehen von Hamilton über Funk rapportiert hatte, beschwerte sich gleich lautstark am Funk. Die Rennleitung kündigte eine genauere Untersuchung an.

In Runde 28 kam Hülkenberg kurzzeitig an Pérez vorbei und war damit als Sechster unterwegs, doch der Mexikaner konterte kurz darauf erfolgreich. Dafür gab es dicke Post von der Rennleitung, denn gegen den Rennfahrer aus Guadalajara wurde eine Untersuchung eröffnet, weil er in Verdacht stand, in der Boxengasse zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Am Ende gab es eine 5-sec-Zeitstrafe für den Red Bull Racing-Piloten. Sein Teamkollege Verstappen wurde für die Szene an der Box mit Norris hingegen nicht gebüsst.

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Auf der Piste sorgten die beiden Alpine-Piloten Ocon und Gasly auf den Positionen 12 und 13 für Unterhaltung, sie lieferten sich ein hartes Duell. In Runde 35 überholte Ocon Alonso, sein Teamkollege tat es ihm gleich und die beiden Alpine-Piloten legten sich gleich wieder miteinander an, wobei Ocon Gasly von der Strecke drängte. Alonso, der das Ganze aus der ersten Reihe mitbekam, kommentierte am Funk nur: "Wow". Danach steuerte er die Box an, dort holte er sich frische Reifen und sass seine 10-sec-Strafe ab. Dadurch fiel er auf den zweitletzten Platz zurück.

In Runde 40 beschwerte sich Verstappen am Funk über seine Reifen, die sich plötzlich schlecht anfühlten. Der Niederländer führte das Feld immer noch mit acht Sekunden Vorsprung auf Norris an. Eine Runde später wurde es zwischen Ocon und Gasly wieder spannend und diesmal schaffte es Letzterer an seinem Teamkollegen vorbei. Am Funk kommentierte er nur: "Ciao", in Runde 43 steuerte Gasly dann die Box an. Auch Albon wurde mit einer 5-sec-Strafe bedacht, weil er die weisse Linie bei der Fahrt in die Box gekreuzt hatte. Ocon stoppte kurz darauf und wurde 0,8 sec schneller abgefertigt als sein Stallgefährte.

20 Runden vor Schluss wurde es wieder spannend an der Spitze, denn Verstappen bog zum Stopp ab, der mit 6,5 sec ungewöhnlich lange dauerte, weil es hinten links klemmte. Der Niederländer hatte danach Norris im Nacken sitzen, der sich prompt über die Spurwechsel des WM-Leaders beschwerte. Der Brite ärgerte sich weiter am Funk über die Fahrweise des Red Bull Racing-Stars, dabei geriet er so oft neben die Strecke, dass die Regelhüter eine Untersuchung gegen den McLaren-Star einleiteten.

Das Duo lieferte sich weiter ein spannendes Spitzenduell, bis es in der dritten Kurve krachte. Beide waren dann mit einem Plattfuss unterwegs – bei Verstappen war es der linke Hinterreifen, bei Norris der rechte – und mussten an die Box schleichen, womit Russell die Führung übernahm. Zu allem Übel kassierte Norris noch eine 5-sec-Strafe.

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Der McLaren-Pilot stellte seinen Renner an der Box ab, während das Feld mit dem virtuellen Safety-Car eingebremst wurde. Die Regelhüter brummten Verstappen eine 10-sec-Zeitstrafe für das Verursachen eines Unfalls auf.

Russell sicherte sich den Sieg vor Piastri und Sainz. Der Mercedes-Pilot feierte damit seinen zweiten GP-Sieg. Hamilton, Verstappen, Hülkenberg, Pérez, Magnussen, Ricciardo und Gasly kamen auf den weiteren Punkterängen ins Ziel. Leclerc, Ocon, Stroll, Tsunoda, Albon, Bottas, Zhou, Alonso und Sargeant komplettierten die Ergebnisliste.

Österreich-GP, Red Bull Ring

01. George Russell (GB), Mercedes, 1:24:22,798 h

02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +1,906 sec

03. Carlos Sainz (E), Ferrari, +4,533

04. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +23,142

05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +37,253

06. Nico Hülkenberg (D), Haas, +54,088

07. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +54,672

08. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1:00,355 min

09. Daniel Ricciardo (AUS), Racing Bulls, +1:01,169

10. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:01,766

11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:07,056

12. Esteban Ocon (F), Alpine, +1:08,325

13. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1 Runde

14. Yuki Tsunoda (J), Racing Bulls, +1

15. Alex Albon (T), Williams, +1

16. Valtteri Bottas (FIN), Sauber, +1

17. Guanyu Zhou (RCH), Sauber, +1

18. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1

19. Logan Sargeant (USA), Williams, +2

Out

Lando Norris (GB), McLaren, Unfallschäden

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WM-Stand (nach 11 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Verstappen 237 Punkte

02. Norris 156

03. Leclerc 150

04. Sainz 135

05. Pérez 118

06. Piastri 112

07. Russell 111

08. Hamilton 85

09. Alonso 41

10. Tsunoda 19

11. Stroll 17

12. Hülkenberg 14

13. Ricciardo 11

14. Oliver Bearman (GB) 6

15. Gasly 6

16. Magnussen 5

17. Ocon 3

18. Albon 2

19. Zhou 0

20. Bottas 0

21. Sargeant 0

Konstrukteurspokal

01. Red Bull Racing 355 Punkte

02. Ferrari 291

03. McLaren 268

04. Mercedes 196

05. Aston Martin 58

06. Racing Bulls 30

07. Haas 19

08. Alpine 9

09. Williams 2

10. Sauber 0

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Team

Punkte

1

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Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

100

2

George Russell

Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

80

3

Charles Leclerc

Scuderia Ferrari HP

59

4

Lando Norris

McLaren Formula 1 Team

51

5

Lewis Hamilton

Scuderia Ferrari HP

51

6

Oscar Piastri

McLaren Formula 1 Team

43

7

Max Verstappen

Oracle Red Bull Racing

26

8

Oliver Bearman

MoneyGram Haas F1 Team

17

9

Pierre Gasly

BWT Alpine Formula One Team

16

10

Liam Lawson

Visa Cash App Racing Bulls Formula One Team

10

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