David Coulthard: Verstappen besser als Schumi & Senna
Liam Lawson musste nach zwei GP-Wochenenden seinen Platz räumen bei Red Bull Racing. Der Abstand zu Team-Leader Max Verstappen war einfach zu gross. GP-Veteran David Coulthard ordnet das ein.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Platzwechsel bei Red Bull vor dem Grand Prix von Japan: Liam Lawson (23) ist von Red Bull Racing zu den Racing Bulls gerückt worden, der Abstand zu Team-Leader Max Verstappen war einfach zu gross. Statt des Neuseeländers Lawson fährt ab Suzuka und bis zum Ende der Saison der Japaner Yuki Tsunoda.
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Der Schotte David Coulthard (54), von Spanien 1994 bis Brasilien 2008 bei 246 GP-Wochenenden dabei, gibt in seinem Podcast Formula for Success zu: Auch bei ihm gab es Phasen, in welchen das Vertrauen ins Auto und in die eigenen Fähigkeiten fehlte. Der 13-fache GP-Sieger sagt: "In meinem Fall war es das Heck des Rennwagens, das nicht stabil genug war, was es mir sehr schwer machte, eine schnelle Runde zu fahren. Aber es war bei mir nie die Art von Lücke, die wir jetzt zwischen Verstappen und Lawson gesehen hatten."
Die Art und Weise, wie Verstappen seine Stallgefährten dominiert, das ist für Coulthard "ein Phänomen. Gewiss, wir haben schon andere Phänomene in der Geschichte des Sports erlebt. Wie etwa Ayrton Senna, Michael Schumacher und so weiter. Doch bei denen gab es nie solche Unterschiede zum zweiten Fahrer im Rennstall." Moment mal, hatten wir da nicht jene Szene in Monte Carlo, als der unvergessene Senna wie in Trance fuhr und seinem Teamkollegen Alain Prost im gleichen McLaren mehr als eine Sekunde abknöpfte? Coulthard, WM-Zweiter von 2021, vertieft: "Ja, schon, aber das waren andere Zeiten. In der modernen Formel 1 liegen die Fahrer meist unglaublich eng beieinander. Zwischen einem grossartigen Fahrer und einem durchschnittlichen Piloten sollten vielleicht zwei oder drei Zehntelsekunden Unterschied liegen. Aber gewiss nicht eine Sekunde."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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