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Verstappen: «Könnte mich in Schwierigkeiten bringen»

Über eine Strafe gegen ihn im F1-GP von Jeddah will Max Verstappen nicht sprechen. Der Niederländer: «Das Problem ist, dass ich meine Meinung dazu nicht teilen kann, weil ich auch dafür bestraft werden könnte.»

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Max Verstappen bleibt eisern: Wie schon direkt nach Ende des Rennens war der Red Bull Racing-Pilot auch in der Pressekonferenz nach dem Grand Prix von Saudi-Arabien wortkarg, als es um eine FIA-Strafe gegen ihn ging.

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Der viermalige Weltmeister begründete auch klar und geduldig gegenüber Medien, warum er sich nicht zu der Strafe äußern möchte: Weil er fürchtet, "in Schwierigkeiten zu geraten", sprich: erneut bestraft zu werden.

Kurzfassung dessen, was im Rennen passiert war: Verstappen wurde für ein Ausweichen über die Streckenbegrenzung hinaus im Duell mit Oscar Piastri nach dem Start mit 5 Sekunden bestraft, kam am Ende 2,8 Sekunden hinter Sieger Piastri als Zweiter ins Ziel.

In der Pressekonferenz sagte Verstappen, angesprochen auf sein Rennen und die Auswirkung der Strafe aufs Ergebnis: "Der Start ist passiert. Kurve 1 ist passiert. Und dann war plötzlich Runde 50. Es ist alles sehr schnell gegangen." Dabei lächelt er versteinert. Es ist offensichtlich, dass er nicht mehr sagen möchte.

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Verstappen erklärt: "Das Problem ist, dass ich meine Meinung dazu nicht teilen kann, weil ich auch dafür bestraft werden könnte. Es ist besser, nicht darüber zu sprechen."

Nächster Versuch von Pressekonferenz-Moderator Tom Clarkson: Was sagt Verstappen zum engen Duell mit Piastri auf der Strecke? Verstappen: "Es ist sehr schnell passiert." Mehr nicht. Dasselbe versteinerte Lächeln.

Und ein letzter Versuch vom Moderator: Wurde im Team diskutiert, ob man die Position zurückgeben sollte? Verstappen erklärt sein eisernes Schweigen: "Es ist besser, wenn ich nicht darüber spreche. Was ich sage oder versuche zu sagen, könnte mich in Schwierigkeiten bringen."

Auf eine Journalistennachfrage später erklärt Verstappen dann noch: "Es hat mit Social Media generell zu tun und damit, wie die Welt ist. Ich bevorzuge es, nicht so viel zu sprechen. Weil manchmal die Worte verdreht werden können oder anders interpretiert werden. Es ist besser, nicht zu viel zu sagen. Das ist es, was ich versuche."

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Und: "Es ist die Welt, in der wir leben. Man kann seine Meinung nicht komplett teilen. Das wird offenbar nicht wertgeschätzt oder Leute kommen damit nicht zurecht. Es ist ehrlich gesagt besser, weniger zu sagen. Es spart mir auch Zeit. Wir müssen schon so viel machen. Es ist einfach, wie sich alles immer mehr entwickelt. Jeder ist super sensibel über alles. Und dann natürlich das, was wir gerade haben: Wir können nicht kritisch sein. Das ist okay. Weniger Reden, auch für mich."

Ein Journalist fragt weiter nach: Bezieht er sich konkret auf die Fluchwort-Regeln der FIA? Für Kraftausdrücke spricht die FIA zuletzt Strafen für Fahrer aus. Das sorgt für Unmut bei den Fahrern und auch bei vielen Fans, ist eine Art Running-Gag in Pressekonferenzen geworden.

Verstappen: "Ich weiß, man darf hier (in der Pressekonferenz, Anm.) nicht fluchen. Gleichzeitig kann man auch nicht kritisch sein oder in irgendeiner Form, die potenziell verletzen oder gefährden könnte. Lasst mich die Liste rausholen, da gibt es viele Zeilen zu. Deswegen ist es besser, nicht darüber zu reden, weil man sich damit selbst in Schwierigkeiten bringen kann. Und das will keiner." Dabei bezieht er sich auf das Reglement rund um Strafen, das in der aktuellen FIA-Präsidentschaft zumindest gefühlt um einige Seiten dicker geworden ist.

Saudi-Arabien-GP, Jeddah Corniche Circuit

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01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:21:06,758 h

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, + 2,843 sec

03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +8,104

04. Lando Norris (GB), McLaren, +9,196

05. George Russell (GB), Mercedes, +27,236

06. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +34,688

07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,073

08. Carlos Sainz (E), Williams, +64,630

09. Alex Albon (T), Williams, +66,515

10. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +67,091

11. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +75,917

12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +78,451

13. Oliver Bearman (GB), Haas, +79,194

14. Esteban Ocon (F), Haas, +99,723

15. Nico Hülkenberg (D), Sauber, + 1 Runde

16. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, + 1 Runde

17. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, + 1 Runde

18. Jack Doohan (AUS), Alpine, + 1 Runde

Out

Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, Unfallschaden

Pierre Gasly (F), Alpine, Unfallschaden

WM-Stand (nach 5 von 24 Grands Prix und 1 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 99 Punkte

02. Norris 89

03. Verstappen 87

04. Russell 73

05. Leclerc 47

06. Antonelli 38

07. Hamilton 31

08. Albon 20

09. Ocon 14

08. Stroll 10

11. Gasly 6

12. Hülkenberg 6

13. Bearman 6

14. Hadjar 5

15. Sainz 5

16. Tsunoda 5

17. Alonso 0

18. Lawson 0

19. Doohan 0

20. Bortoleto 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 188 Punkte

02. Mercedes 111

03. Red Bull Racing 89

04. Ferrari 78

05. Williams 25

06. Haas 20

07. Aston Martin 10

08. Racing Bulls 8

09. Alpine 6

10. Sauber 6

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