Hamilton (Ferrari): Neue Ohrfeige «niederschmetternd»
Es wurde in Imola ruhig auf den Tribünen, am Ende von Q2: Charles Leclerc im Ferrari als 11. out, Lewis Hamilton als 12. ebenfalls. Die Tifosi schlugen die Hände überm Kopf zusammen, mamma mia …
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Was für eine Ohrfeige für Ferrari, Lewis Hamilton und Charles Leclerc! Ausgerechnet im Autodromo Enzo e Dino Ferrari, jener Rennstrecke, die dem Rennwagenwerk von Maranello am nächsten liegt (nur 87 km entfernt) – kein Ferrari in den Top-Ten!
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Der achtfache GP-Sieger Charles Leclerc Elfter, der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton Zwölfter, wie zwei Wochen zuvor in Miami – wie konnte es nur zu solch einer Blamage kommen? Der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton spricht von "einem Schlag in die Magengrube, ich bin am Boden zerstört. Das ist wirklich schwer verdaulich. Es tut mir in der Seele weh, dass wir es ausgerechnet hier vor unseren Tifosi nicht unter die Top-Ten geschafft haben."
"Was am meisten weh tut: Ich hatte wirklich den Eindruck, dass wir hier Fortschritte erzielt hatten. Grundsätzlich fühlte sich der Wagen besser an als an den Wochenenden zuvor. Auch mit den Bremsen bin ich besser zurechtgekommen. Die Fahrzeugbalance war anständig, und der Wagen fühlte sich gut an."
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"Als wir dann frische, neue, weiche Reifen aufzogen, fanden wir keinen zusätzlichen Grip. Daher wurden wir auch nicht schneller. Wenn wir die Gegner beobachten, dann können wir sehen – sie schaffen es, diese weichen Reifen wie ein Lichtschalter anzuknipsen, wir schaffen das nicht." "Es ist niederschmetternd, dieses Ergebnis. Denn ich sehe doch, wie hart die ganze Scuderia arbeitet. Jetzt bin ich hier erstmals in Rot auf heimischem Boden von Ferrari, und ich schaffe es nicht mal ins Q3. Das ist deprimierend." Klar fragen sich die Tifosi bange: Was ist aus einer solchen Ausgangslage im Gran Premio möglich? Lewis antwortet: "Jeder weiss – Überholen ist im Autodromo schwierig. Also wird es für Charles und mich entsprechend schwierig, Ränge gut zu machen. Das wird ein hartes Stück Arbeit. Wir müssen uns etwas einfallen lassen, wenn wir vorrücken wollen. Beide Autos in die Top-Ten zu bringen, alleine schon das wird hart."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Qualifying, Imola
01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,670 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:14,704 03. George Russell (GB), Mercedes, 1:14,807 04. Lando Norris (GB), McLaren, 1:14,962 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:15,431 06. Carlos Sainz (E), Williams, 1:15,432 07. Alex Albon (T), Williams, 1:15,473 08. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:15,497 09. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:15,746 10. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:15,787 11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:15,604 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:15,765 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:15,772 14. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:16,260 15. Franco Colapinto (RA), Alpine, ohne Zeit 16. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:16,379 17. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:16,518 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:16,613 19. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:16,918 20. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, ohne Zeit
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