Fred Vasseur (Ferrari): Freude und Frust in Monaco

Von Vanessa Georgoulas
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur

Das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton war im Qualifying zum Monaco-GP schnell unterwegs. Der Lokalmatador drehte die zweitschnellste Runde, sein Teamkollege war Viertschnellster, kassierte aber eine Strafe.

Für Ferrari bot das Formel-1-Qualifying auf dem engen Strassenkurs von Monte Carlo gleichzeitig Grund zur Freude aber auch Frust. Denn verglichen mit den vorangegangenen Abschlusstrainings fiel das Ergebnis stark aus: Charles Leclerc war der Zweitschnellste und verpasste die Pole-Zeit von Lando Norris nur um knapp eine Zehntel. Lewis Hamilton drehte die Viertschnellste Runde.

Allerdings hatten sich die Roten aus gutem Grund Hoffnungen auf die Pole gemacht. Denn Leclerc war in jeder freien Trainingssession der Schnellste. Und Hamilton wurde nach der Zeitenjagd dafür bestraft, dass er Max Verstappen im Q1 im Weg gewesen war. Der siebenfache Weltmeister muss deshalb in der Startaufstellung um drei Positionen nach hinten rücken und von Startplatz 7 losfahren.

Teamchef Fred Vasseur fasste zusammen: «Wir haben es zum ersten Mal in dieser Saison geschafft, im Qualifying alles zusammenzubekommen. Und dass uns das hier in Monaco gelungen ist, macht das Ganze noch schöner. Das Team hat einen sehr guten Job gemacht, wir waren vom ersten Qualifying-Segment an schnell unterwegs.»

«Gleichzeitig fühlt es sich aber auch etwas frustrierend an, denn Charles war in jeder Session der Schnellste. Dennoch hat er eine starke Leistung gezeigt und ist der Pole-Zeit sehr nahe gekommen. Lewis hat auch einen grossartigen Job gemacht und nach dem Crash im dritten Training sein Vertrauen wieder aufgebaut. Leider wird er von Startplatz 7 losfahren müssen», gestand der Franzose.

«Aber ganz generell gesehen können wir sagen, dass wir im Vergleich zu den früheren Qualifying-Samstagen gute Fortschritte machen konnten. Nun müssen wir uns ganz aufs Rennen konzentrieren. Ziel ist es, McLaren unter Druck zu setzen und wir werden uns darauf fokussieren, die Herausforderung im GP zu meistern», fügte der 56-Jährige an.

Startaufstellung, Monaco

01. Lando Norris (GB), McLaren
02. Charles Leclerc (MC), Ferrari
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren
04. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing
05. Isack Hadjar (F), Racing Bulls
06. Fernando Alonso (E), Aston Martin
07. Lewis Hamilton (GB), Ferrari *
08. Esteban Ocon (F), Haas
09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls
10. Alex Albon (T), Williams
11. Carlos Sainz (E), Williams
12. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing
13. Nico Hülkenberg (D), Sauber
14. George Russell (GB), Mercedes
15. Kimi Antonelli (I), Mercedes
16. Gabriel Bortoleto (BR)
17. Pierre Gasly (F), Alpine
18. Franco Colapinto (RA), Alpine
19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin **
20. Oliver Bearman (GB), Haas ***
* Drei Ränge zurück, wegen Behinderung von Verstappen
** Einen Rang zurück, wegen Kollision mit Leclerc, drei Ränge zurück wegen Behinderung von Gasly
*** Zehn Ränge zurück, wegen Überholens bei roter Flagge

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