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FP3 Monaco: Crash von Lewis Hamilton, Leclerc vorn
Das Ferrari-Duo erlebte ein sehr unterschiedliches drittes Training in Monte Carlo. Während Charles Leclerc zum 3. Mal in Folge der Schnellste blieb, produzierte sein Teamkollege Lewis Hamilton einen Crash.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Die letzte freie Trainingsstunde in Monaco begann ruhig. Nur wenige Fahrer wagten sich in den ersten 20 Minuten auf die Bahn, und nach der ersten Viertelstunde war Nico Hülkenberg der Schnellste der kleinen Gruppe von Piloten, die auf dem knapp 40 Grad Celsius heissen Asphalt schon eine gezeitete Runde gedreht hatten. Der Deutsche hatte seine frühe Runde auf den Medium-Reifen gedreht.
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Dennoch konnte er sich knapp zehn Minuten an der Spitze halten. Auch als mit Lewis Hamilton der erste Top-Pilot einen schnellen Versuch unternahm, blieb der Sauber-Pilot vorne – wenn auch nur knapp, der siebenfache Weltmeister verpasste die Bestmarke um 23 Tausendstel. Vielleicht war es die Freude darüber, die Hülkenberg dazu brachte, sich in der Zielkurve zu verbremsen. Sicherlich waren auch die Reifen daran schuld, denn der Formel-1-Routinier war gerade dabei, einen schnellen Versuch zu starten. Er hatte Glück im Unglück und vermied den Einschlag in die Streckenbegrenzung. Deshalb konnte er sich gleich aus seiner misslichen Lage befreien und seine Arbeit fortsetzen. Knapp zwei Minuten nach dem Malheur war er die Top-Position auf dem Zeitenmonitor los, denn nun hatte Lando Norris mit 1:12,970 min eine neue Messlatte gesetzt. Auch für den WM-Zweiten aus dem McLaren-Team währte die Freude nicht lange, denn er wurde von Charles Leclerc verdrängt. Der Lokalmatador hatte schon tags zuvor die beiden Trainings als Schnellster beendet. Er verringerte die Bestzeit um zweieinhalb Zehntel.
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Sein Teamkollege Lewis Hamilton sorgte hingegen für Ärger. Ausgerechnet seinem Ferrari-Vorgänger Carlos Sainz war er im Weg – weshalb der Spanier ganz langsam und nah am Ferrari vorbeizog. Der siebenfache Champion beteuerte, dass er versucht habe, dem Williams-Neuzugang so gut wie möglich Platz zu machen, was auf der engen Monaco-Piste kein leichtes Unterfangen ist.
Die Rennkommissare Nish Shetty, Loïc Bacquelaine, Vitantonio Liuzzi und Jean-François Calmes schauten sich kurz darauf eine Szene zwischen Yuki Tsunoda und Isack Hadjar an. Der Japaner war im Schleichgang im Tunnel unterwegs, sodass der Franzose in die Eisen steigen musste. Obwohl die Szene gefährlich aussah, sahen die Regelhüter von einer Strafe ab.
Leclerc hatte auch zur Halbzeit die Nase vorn, wurde kurz darauf aber von Max Verstappen mit 1:11,233 min verdrängt. Der Red Bull Racing-Star hinterliess einen guten Eindruck, genauso wie sein Stallgefährte, der nach seinem Unfall im Qualifying von Imola immer noch mit der alten Spezifikation der Fahrzeugnase und des Unterbodens auskommen muss. In den letzten 10 Minuten war wieder Leclerc derjenige, der die Nase vorn hatte. Der Monegasse blieb 54 Tausendstel schneller als der Titelverteidiger. Hinter dem Spitzenduo hatten sich Lando Norris und Oscar Piastri eingereiht. Hamilton, Alex Albon, Liam Lawson, Sainz, Tsunoda und Kimi Antonelli komplettierten 5 Minuten vor dem Ende der Session die Top-10.
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Kurz vor dem Ende der Session wurde die rote Flagge gezeigt. Lewis Hamilton hatte diese mit einem Leitplanken-Kuss ausgelöst. So blieb es bei Leclercs Bestzeit von 1:10,953 min. Verstappen, Norris, Piastri, Hamilton, Albon, Lawson, Sainz, Tsunoda und Antonelli folgten auf den weiteren Top-10-Positionen. Zum Schluss gab es noch schlechte Nachrichten für Formel-1-Rückkehrer Franco Colapinto, der ins Visier der Regelhüter geriet, weil er unter Verdacht geraten war, die Regeln bei der roten Flagge verletzt zu haben. Tags zuvor hatte Oliver Bearman dafür eine harte Strafe kassiert – der Haas-Pilot muss um 10 Startpositionen nach hinten rücken und zwei Strafpunkte hinnehmen. 3. Training, Monte Carlo 01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:10,953 min 02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:11,233 03. Lando Norris (GB), McLaren, 1:11,243 04. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:11,398 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:11,516 06. Alex Albon (T), Williams, 1:11,668 07. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:11,814 08. Carlos Sainz (E), Williams, 1:11,893 09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:11,952 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:12,013 11. George Russell (GB), Mercedes, 1:12,066 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:12,101 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:12,125 14. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,194 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:12,202 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:12,251 17. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:12,271 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:12,499 19. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:12,601 20. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:12,851
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