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Kanada ohne Leclerc/Ferrari, Stroll-Crash, Russell 1.
​Zweites Training zum Traditions-GP von Kanada in Montreal: Auf dem Circuit Gilles Villeneuve fährt Mercedes-Fahrer George Russell Bestzeit, vor Norris und Antonelli. Charles Leclerc (Ferrari) nicht im Einsatz.
Formel 1
Im Artikel erwähnt



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Neue Wasserstands-Meldung von der Insel Notre-Dame im mächtigen St. Lorenz-Strom: In den zweiten 60 Trainingsminuten auf dem Circuit Gilles Villeneuve vor Montreal mussten die zahlreichen nordamerikanischen Ferrari-Fans auf Charles Leclerc verzichten – Chassis-Wechsel nach seinem Crash im ersten Training
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Gemäss Formel-1-Reglement dürfen am Freitag von einem Fahrer nicht zwei verschiedene Chassis eingesetzt werden. Das neue Chassis von Charles kann erst Samstagmorgen von den FIA-Offiziellen abgenommen werden, daher vorzeitig Feierabend für den Monegassen. Und mehr Arbeit für Lewis Hamilton, der nun die ganzen Langläufe mit den mittelharten Walzen von Pirelli fahren musste. Die Mailänder in Montreal mit den drei weichsten Mischungen aus dem Sortiment, also also C4, C5 und C6. Das Training begann bei Idealbedingungen: Die Luft 19 Grad warm, die Bahn bei 41 Grad, harmlose Bewölkung, viel Sonne, Regenrisiko bei erfreulichen null Prozent. Das McLaren-Duo Oscar Piastri und Lando Norris rückte mit dem bewährten Frontflügel aus, der neue, im ersten Training ausprobiert, wanderte zurück in die Transportkiste. Norris dann gleich mal neben der Bahn, in der letzten Schikane vor Start und Ziel, nicht zum ersten Mal. Lokalheld Stroll war nach sechs Minuten out – linkes Vorderrad schräg geschlagen, nach Mauerkuss linkerhand am Ausgang von Kurve 7. Am Funk schimpfte Stroll, weil er den Wagen zur Seite stellen musste. "Ich kann doch den Wagen zurückbringen." Das Team wollte aber nicht, dass er mit dem kaputten Wagen langsam zurück an die Box gondelt. Weltmeister Max Verstappen meldete sich zu Wort, der Wagen sei nervöser als im ersten Training, der Niederländer nach zehn Minuten Dritter hinter Russell und Albon. McLaren-Ass Lando Norris derweil erneut neben der Bahn in der letzten Schikane vor Start und Ziel. Nochmals Max am Funk: "Der Wagen hüpft an der Hinterachse wie verrückt, die Dämpfung ist wirklich übel." Auch Ferrari-Star Hamilton am Funk: "Ich brauche Hilfe für die letzte Kurve, könnt ihr erklären, wieso das Heck hier so extrem zum Ausbrechen neigt?" Die Hinterachs-Stabilität am roten Rennwagen sichtlich verbesserungsfähig. Williams derweil auch im zweiten Training flott dabei – nach einer Viertelstunde Sainz Dritter und Albon Fünfter. Albon etwas zu flott, um genau zu sein: Der Thai-Brite rutschte in der Box an seinen verblüfften Mechanikern vorbei und musste wieder zurück auf die Bahn. Anhalten und Rückwärtsgang ist in der Formel 1 verboten. Nach 25 Minuten verbesserte Mercedes-Fahrer George Russell seine Bestzeit um eine halbe Sekunde, verblüffenderweise auf den mittelharten Reifen, nicht auf den weichen. Mit weniger Sprit an Bord? Nur die Mercedes-Mannschaft weiss es im Detail. Fast gleichzeitig Dreher von Franco Colapinto in der zweiten Kurve, beim Herumwerfen des Alpine-Rennwagens traf Gasly im Gegenverkehr den aus der Box kommenden Stallgefährten Pierre Gasly. Der Dreher des Argentiniers Colapinto eine Fotokopie seines Drehers aus dem ersten Training. McLaren zu diesem Zeitpunkt nur auf P8 (Norris) und P13 (Piastri). Nur Norris mit der modifizierten Vorderradaufhängung, für Samstag wird entschieden, ob sie am Wagen von Lando bleibt, ob sie an beide Autos kommt, ob sie entfernt wird. Es ist unklar, ob McLaren in Sachen Abstimmung ein wenig neben den Schuhen steht oder ob die WM-Leader die Motorleistung zurückgefahren und etwas mehr Sprit im Tank haben. Dann, als hätten die McLaren-Fahrer den Weckruf gehört, rückten die Papaya-Renner hoch auf P3 (Piastri) und P4 (Norris), Piastri aber vier Zehntelsekunden hinter dem führenden Russell. Kurz darauf Norris auf P2, na also, geht doch. Zahlreiche Piloten beschwerten sich über den dichten Verkehr, das werden wir am Samstag mindestens im ersten Teil des Abschlusstrainings erneut hören. Stand nach 40 Minuten: Russell, Norris, Antonelli, Albon, Alonso, Piastri, Sainz, Hamilton, Verstappen und Lawson. Die ersten 17 zu diesem Zeitpunkt innerhalb einer Sekunde, nur Colapinto fiel da als 18. ein wenig ab (1,7 sec Rückstand auf Leader Russell). Der Rest des Trainings plätscherte mit Dauerläufen vor sich her.
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2. Training, Kanada
01. George Russell (GB), Mercedes, 1:12,123 min 02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:12,151 03. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:12,411 04. Alex Albon (T), Williams, 1:12,445 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:12,458 06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:12,562 07. Carlos Sainz (E), Williams, 1:12,631 08. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:12,653 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:12,666 10. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:12,751 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:12,799 12. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:12,874 13. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:12,896 14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:12,914 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:12,939 16. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:13,080 17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:13,175 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:18,898 19. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, ohne Zeit Nicht im Einsatz: Charles Leclerc (MC), Ferrari
1. Training, Kanada 01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:13,193 min 02. Alex Albon (T), Williams, 1:13,232 03. Carlos Sainz (E), Williams, 1:13,275 04. George Russell (GB), Mercedes, 1:13,535 05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:13,620 06. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, 1:13,631 07. Lando Norris (GB), McLaren, 1:13,651 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:13,737 09. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:13,817 10. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:13,885 11. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:13,927 12. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:13,972 13. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:14,002 14. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:14,198 15. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:14,203 16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:14,324 17. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:14,520 18. Esteban Ocon (F), Haas, 1:14,605 19. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:14,645 20. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:14,821
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