Charles Leclerc: Schlechtester GP-Einsatz im Ferrari?
Charles Leclerc hat im jüngsten Formel-1-Kräftemessen auf dem Silverstone Circuit keine Punkte geholt. Zeigte der Monegasse in Grossbritannien sein bisher schlechtestes Rennen im Ferrari?
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Der Start ins Silverstone-Wochenende verlief für Charles Leclerc noch erfreulich. Der Ferrari-Star war im ersten Training noch der viertschnellste Fahrer im Feld, knapp zwei Zehntel trennten ihn von seinem Teamkollegen Lewis Hamilton, der die Bestzeit in den Asphalt brannte.
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In der zweiten Trainingssitzung war mit dem späteren GP-Sieger Lando Norris nur ein Fahrer schneller als der Monegasse, der die dritte und letzte Trainingsstunde am Samstagmorgen dann auf dem ersten Platz der Zeitenliste abschloss. Doch im Qualifying musste er dann gleich zwei bittere Pillen schlucken. Nicht nur, dass er nach einem starken Q2-Auftritt nicht um die Pole mitkämpfen konnte. Auch im teaminternen Duell unterlag er seinem Stallgefährten Lewis Hamilton, der 26 Tausendstel schneller blieb und sich damit auf dem fünften Startplatz einreihen durfte. Leclerc fuhr als Sechstschnellster des Abschlusstrainings neben dem siebenfachen Weltmeister aus der dritten Reihe los. Im Rennen lief dann gar nichts mehr nach Plan. Weil es kurz vor dem Start nochmals geregnet hatte, waren alle mit den Intermediates zur Startaufstellung ausgerückt. Aber weil die Piste schnell abtrocknete, bogen einige Fahrer noch während der Aufwärmrunde an die Box ab, um sich Slicks montieren zu lassen – dazu gehörte auch der achtfache Sieger. Doch der Rennverlauf sorgte dafür, dass sie ihren frühen Stopp bereuten, zwei Gelbphasen und ein weiterer Regenschauer machten alle strategischen Vorteile zunichte, hinzu kam, dass er seinem früheren Teamkollegen Carlos Sainz zu nah kam. Am Ende kreuzte er die Ziellinie als Vierzehnter. Nur der überrundete Red Bull Racing-Pilot Yuki Tsunoda klassierte sich noch schlechter.
Der frühere GP-Pilot Martin Brundle kommentierte in seiner Kolumne für "Skysports.com": "Hamilton hatte ein vernünftiges Rennen und kam erneut auf dem vierten Platz ins Ziel, nachdem er seinen Teamkollegen fast das ganze Wochenende im Griff gehabt hatte. Er schien im starken Regen stark zu kämpfen, das änderte sich aber, als die Bedingungen besser wurden. Leclerc sagte nach dem Rennen, dass seine Fahrzeug-Abstimmung extremer war und gar nicht gut funktionierte bei diesem Grip-Niveau. Das muss eines seiner schlechtesten Rennen für Ferrari gewesen sein."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:37:15,735 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +6,812 sec 03. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +34,742 04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +39,812 05. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +56,781 06. Pierre Gasly (F), Alpine, +59,857 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:00,603 min 08. Alex Albon (T), Williams, +1:04,135 09. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:05,858 10. George Russell (GB), Mercedes, +1:10,674 11. Oliver Bearman (GB), Haas, +1:12,095 12. Carlos Sainz (E), Williams, +1:16,592 13. Esteban Ocon (F), Haas, +1:17,301 14. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1:24,477 15. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 Runde Out Kimi Antonelli (I), Mercedes, Unfallschäden Isack Hadjar (F), Racing Bulls, Kollision mit Antonelli Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, Dreher Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, Kollision mit Ocon Franco Colapinto (RA), Alpine, Motorproblem
WM-Stand (nach 12 von 24 Grands Prix und 2 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 234 Punkte 02. Norris 226 03. Verstappen 165 04. Russell 147 05. Leclerc 119 06. Hamilton 103 07. Antonelli 63 08. Albon 46 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 23 11. Hadjar 21 12. Stroll 20 13. Gasly 19 14. Alonso 16 15. Sainz 13 16. Lawson 12 17. Tsunoda 10 18. Bearman 6 19. Bortoleto 4 20. Colapinto 0 21. Doohan 0
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Konstrukteurspokal 01. McLaren 460 Punkte 02. Ferrari 222 03. Mercedes 210 04. Red Bull Racing 172 05. Williams 59 06. Sauber 41 07. Racing Bulls 36 08. Aston Martin 36 09. Haas 29 10. Alpine 19
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