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Zeitplan Italien-GP: Kurvennamen Monza enträtselt

​Das Autodromo Nazionale von Monza ist 102 Jahre alt, die Fans freuen sich auf die Action in Italien. Kurven wie Lesmo oder Parabolica sind legendär. Wir sagen, wieso diese Kurven so heissen.

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Die Formel 1 kehrt in den königlichen Park von Monza zurück, die Fans freuen sich auf ein rauschendes Motorsportfest. 2022 ist diese fabelhafte Rennstrecke 100 Jahre alt geworden, aber selbst nach dieser Zeit wissen viele Racing-Freunde nicht, wie die ganzen Kurvenbezeichnungen im Highspeed-Tempel entstanden sind. Zeit für einen kleinen Nachhilfekurs.

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Fangen wir von vorne an: Monza. Die drittgrösste Stadt der Region Lombardei (125.000 Einwohner), nach Mailand und Brescia, heisst angeblich Monza wegen der lombardischen Königin Teodolinda. Einer Legende zufolge soll ihr, beim Ausruhen am Fluss Lambro, im Traum eine Taube erschienen sein, die sagte: "Modo" ("hier" in mittelalterlichem Latein). Und die Königin habe im Traum geantwortet: "Etiam" ("gewiss"). Aus den zwei Worten sei das Wort "modoetia" entstanden und daraus der Name Monza.

Einer anderen Geschichte zufolge siedelten sich Auswanderer der deutschen Stadt Mainz hier an, daraus entstand "Magonza" und dann "Monza". Wie oft in solchen Fällen sind sich die Experten uneinig.

Kein Zweifel hingegen besteht daran, wie die Kurvennamen entstanden sind, also begleiten Sie uns von Start und Ziel auf eine Runde auf der Traditionsrennstrecke.

Rettilineo Box

Nicht sehr spektakulär: Wörtlich übersetzt heisst das die "Gerade bei den Boxen".

Prima Variante

Die erste Schikane wurde 1972 gebaut, um die Autos einzubremsen für den folgenden Rechtsknick Biassono. 1976 wurde die Schikane enger gestaltet, 2000 erneut anders geformt.

Biassono

Früher hiess sie "Curva Grande", die grosse oder fabelhafte Kurve, angemessen für diesen Vollgas-Rechtsknick. Biassono heisst ein Dorf in der Nähe und das wiederum heisst so wegen einer Festung der Familie Blasoni, die früher hier errichtet wurde (Blasonium Vicus).

Seconda Variante

Die zweite Schikane hiess früher "Curva della Roggia" für einen kleinen Fluss in der Nähe.

Lesmo 1 und 2

Einst führte die Bahn hier durch einen dichten Wald, daher hiess die Kurve zu Beginn "Curva delle Querce" (Kurve der Eichen). Ab 1927 wurde die Kurve Lesmo genannt, auch dies wegen eines nahen Dorfes. Lesmo soll auf die Familie Laetissimus zurückgehen. Andere Sprachforscher glauben an Wurzeln zur Insel Lesbos. Auch hier sind sich die Fachleute nicht einig. Lesmo 2 hiess zu Beginn "Curva dei 100 Metri", für die Distanz zwischen den beiden Kurven. Dann wurde sie zur "Curva del bosco dei Cervi" (Kurve des Hirschwalds).

Serraglio

In diesem Linksknick stand die Jagdhütte des Königs. Der Name geht zurück auf Serail, ein anderes Wort für Palast, das später als Bezeichnung für Tiergehege verwendet wurde.

Variante Ascari

Früher "Curva del Platano" (Platanen-Kurve) oder "Curva del Vialone" (Allee-Kurve). Nach dem tödlichen Unfall von Alberto Ascari in Monza 1955 wurde die Kurve nach dem zweifachen Formel-1-Champion und Le Mans-Sieger benannt.

Parabolica

Eigentlich heisst die Kurve seit September 2021 "Curva Alboreto", nach dem im April 2001 tödlich verunglückten GP-Sieger Michele Alboreto. Ohne respektlos sein zu wollen: Alle sagen noch immer Parabolica, der Name geht natürlich zurück auf die Form dieser 180-Grad-Kurve, die zurück zu Start und Ziel führt. Davor hiess die Kurve "Curva de Porfido", weil dort vor allem Porphyr-Steine verbaut wurden (magmatisches Gestein).

Der Vollständigkeit halber: Noch immer stehen in Monza die gewaltigen Steilwände, genannt "sopraelevate" (überhöht). Aber diese Geschichte erzählen wir in den kommenden Tagen.

Wie die schnellen Herren der verschiedenen Rennkategorien durch die Kurven pfeilen, das ersehen Sie aus dem Zeitplan für den Monza-GP.

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Zeitplan Grosser Preis von Italien

Freitag, 5. September

08.20–08.35: Pisteninspektion und Safety Car-Test

09.35–10.20: Training Formel 3

10.30–10.45: Demo historischer F1-Boliden

11.00–11.45: Training Formel 2

11.55–12.25: Paddock Club Track Tour

12.00–13.00: Paddock Club Pit Lane Walk

12.00–13.00: Formel 1 Fahrzeugpräsentation

12.25–13.00: Pirelli Hot Laps

13.05–13.20: Pisteninspektion

13.30–14.30: Erstes Training Formel 1

15.00–15.10: Qualifying Formel 3 – Gruppe A

15.20–15.30: Qualifying Formel 3 – Gruppe B

15.30–16.30: Pressekonferenz Teamchefs

15.55–16.25: Qualifying Formel 2

16.40–16.50: Pisteninspektion

17.00–18.00: Zweites Training Formel 1

18.30–19.15: Training Porsche Supercup

19.25–20.00: Paddock Club Track Tour

19.25–20.00: Paddock Club Pit Lane Walk

20.00–21.00: Truck Tour & Fotogelegenheit Trophäe

20.45–21.30: F1 Experiences Track Tour

Samstag, 6. September

08.25–08.40: Pisteninspektion und Safety Car-Test

09.15–10.00: Sprintrennen Formel 3 (18 Runden oder 40 Minuten +1 Runde)

10.35–11.05: Qualifying Porsche Supercup

11.20–11.35: Jacky Ickx auf der Bahn

11.35–12.00: Pirelli Hot Laps

12.10–12.20: Pisteninspektion

12.30–13.30: Drittes Training Formel 1

14.15–15.05: Sprintrennen Formel 2 (21 Runden oder 45 Minuten + 1 Runde)

15.10–15.40: Paddock Club Track Tour

15.40–15.50: Pisteninspektion

16.00–17.00: Qualifying Formel 1

17.00–18.00: Pressekonferenz Qualifying

17.15–17.35: Demo historischer F1-Boliden

17.20–18.45: Paddock Club Pit Lane Walk

17.20–18.45: Paddock Club Track Tour

18.15–19.15: F1 Experiences Champions Club Grid Walk und Trophy-Foto

Sonntag, 7. September

07.25–07.40: Pisteninspektion und Safety Car-Test

08.15–09.05: Hauptrennen Formel 3 (22 Runden oder 45 Minuten + 1 Runde)

09.45–10.50: Hauptrennen Formel 2 (30 Runden oder 60 Minuten + 1 Runde)

11.00–11.15: Demo historischer Formel-1-Autos

11.45–12.20: Rennen Porsche Supercup (15 Runden oder 30 Minuten + 1 Runde)

12.35–12.50: Jean Alesi auf der Bahn

12.45–13.30: Paddock Club Pit Lane Walk

12.50–13.00: 500. Grand Prix von Pirelli

13.00–13.30: Paddock Club Track Tour

13.00–13.30: Fahrerparade

13.35–13.55: Pirelli Hot Laps

13.55–14.10: Pisteninspektion

14.44–14.46: Nationalhymne

15.00–17.00: Grand Prix von Italien (53 Runden oder 120 Minuten)

Niederlande-GP, Zandvoort Circuit

01. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:38:29,849 h

02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,271

03. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +3,233

04. George Russell (GB), Mercedes, +5,654

05. Alex Albon (T), Williams, +6,327

06. Oliver Bearman (GB), Haas, +9,044

07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +9,497

08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +11,709

09. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +13,597

10. Esteban Ocon (F), Haas, +14,063

11. Franco Colapinto (RA), Alpine, +14,511

12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +17,063

13. Carlos Sainz (E), Williams, +17,376

14. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +19,725

15. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +21,565

16. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +22,029

17. Pierre Gasly (F), Alpine, +23,629

18. Lando Norris (GB), McLaren +8 Runden *

Out

* wegen Motorschadens ausgeschieden, aber aufgrund der zurückgelegten Distanz gewertet

Charles Leclerc (MC), Ferrari, Kollision mit Antonelli

Lewis Hamilton (GB), Ferrari, Unfall

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WM-Stand (nach 15 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 309 Punkte

02. Norris 275

03. Verstappen 205

04. Russell 184

05. Leclerc 151

06. Hamilton 109

07. Antonelli 64

08. Albon 64

09. Hülkenberg 37

10. Hadjar 37

11. Stroll 32

12. Alonso 30

13. Ocon 28

14. Gasly 20

15. Lawson 20

16. Bearman 16

17. Sainz 16

18. Bortoleto 14

19. Tsunoda 12

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 584 Punkte

02. Ferrari 260

03. Mercedes 248

04. Red Bull Racing 214

05. Williams 80

06. Aston Martin 62

07. Racing Bulls 60

08. Sauber 51

09. Haas 44

10. Alpine 20

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