Hamilton unter Wert

Von Peter Hesseler
Formel 1
Hamilton ging im Monaco-GP rückwärts

Hamilton ging im Monaco-GP rückwärts

Der britische Weltmeister von 2008 erzielt zuletzt nur mittelmässige Resultate – zu oft wegen Boxenpannen.

Sechs Punkte-Resultate in Serie sind gegenüber 2011 eine wohltuende Konsolidierung für Lewis Hamilton. Trotzdem kann der britische Champion mit dem Verlauf dieser WM – und des Monaco-GP – nicht zufrieden sein. Hamilton war es gewohnt, im Rennen nach vorne zu stürmen, ganz gleich, von wo er startete.

In Monaco ging er als Dritter ins Rennen und kam als Fünfter ins Ziel. Hamilton rekapituliert: «Ich marschiere im Rennen ungern rückwärts. Aber schon mein Start war mies. Ich weiss nicht, warum. Danach hatte ich erhebliche Mühe, die Hinterreifen zu konservieren und gleichzeitig Boden nach vorne gut zu machen. Ich musste besonders in langsamen Kurven mit dem Auto kämpfen.»

Dann kam es, wie es kommen musste: «Ich verlor Zeit bei meinem Boxenstopp und musste dadurch Fernando Alonso vorbei ziehen lassen. Als Sebastian Vettel dann seinen Boxenstopp einlegte, blieb er vor mir. Danach war es unmöglich, zu überholen.»

Hamilton fuhr die zehn Punkte nach Hause. Aber wir halten fest: In jedem der letzten drei Rennen hakte es bei McLaren-Mercedes beim Boxenstopp. Nach dem Bahrain-GP wurde sogar ein Reifenwechsler durch einen anderen ersetzt. In Barcelona fuhr Hamilton trotzdem prompt über einen Wagenheber.»

McLarens Boxenpannen stärken die Gegner. Hamilton konnte nicht verhindern, schon zweimal auf Platz 8 einzulaufen. Eigentlich indiskutabel für die Kombination aus Spitzenfahrer und siegfähigem Auto. Er hat jetzt auch dreimal in Folge das Podest nicht gesehen und als einer der wenigen Spitzenfahrer 2012 noch nicht gewonnen. In der WM liegt er 13 Zähler hinter dem Führenden, Fernando Alonso, auf Position 4. Sein Teamkollege Jenson Button liegt nach der dritten Nullrunde im sechsten Saisonlauf 31 Punkte hinter der Spitze zurück. McLaren-Mercedes in der Konstrukteurswertung mit inzwischen 38 Zählern Rückstand auf Red Bull Racing auf Rang 2.

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