Danner: «Die neue Weltordnung ist die alte»

Von Mathias Brunner
Christian Danner im Gespräch mit Frank Dernie von Toyota

Christian Danner im Gespräch mit Frank Dernie von Toyota

Fazit des ersten Trainingstags: Die ganzen Entwicklungen der Rennställe haben das Kräfteverhältnis kaum geändert.

Christian Danner stellt nach den ersten beiden Trainings fest: «Die neue Weltordnung in der Formel 1 entspricht im grossen Ganzen der alten Weltrordnung. Selbst der übliche Freitagsschnellste ist der Gleiche geblieben – Nico Rosberg.»

«Spass beiseite – ungeachtet der Ränge 4 und 6 sind die Brawn weiterhin die schnellsten Autos, danach kommen die Red Bull Racing-Autos und dann die Toyota.»

Einwand des pfiffigen SPEEDWEEK-Users: Wieso tauchen die Toyoten kann auf dem dritt- und zweitletzten Platz auf? Um genau zu sein: auf den letzten Plätzen, wenn wir den tatenlosen Sutil mal abziehen?

Danner weiss: «In Bahrain hatte Toyota Probleme mit den Reifen. Dem wollte man hier in aller Gründlichkeit auf die Spur kommen. Die Zeiten reflektieren nur, dass man da herumgespielt hat.»

Das grosse Sesselrücken hat nicht stattgefunden. Christian Danner resümiert über die so genannten Top-Teams: «BMW tritt tüchtig auf der Stelle, da geht gar nix. Bei Ferrari sind Plätze im vorderen Mittelfeld zu melden, das ist für mich kein Durchbruch.»

«Bei BMW und Ferrari wird es rauchen. Bei Ferrari wird Präsident Luca Montezemolo den Druck im Kessel auf gefühlte 48 atü treiben, und bei BMW wird man den Dr. Theissen sicher mal fragen, wie es denn so weitergehen soll. Denn wir sprechen hier nicht von Indianern, wir sprechen von Häuptlingen. Ihnen tut besonders weh, dass in der Formel 1 eben nur immer einer vorne sein kann. Hinterher zu fahren, kann sich ein freischaffendes Team leisten, für einen Automobilhersteller mit einem genau definierten Anspruch ist das etwas schwieriger.»

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