Eigentlich wollte Lotus das aufsehenerregende Design der unterschiedlich langen Nasenspitzen verbessern. Doch daraus wird wegen der mangelnden Standfestigkeit nichts.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Weiterlesen
Werbung
Die gute Nachricht zuerst: Beide Lotus kamen in Bahrain ins Ziel. Das entspricht einem Aufwärtstrend. Noch in Australien waren beide Autos von Romain Grosjean und Pastor Maldonado ausgeschieden. In Malaysia kam der erste Lotus ins Ziel (Grosjean Elfter), in Bahrain nun beide schwarzen Renner. Dank des elften Platzes des Genfers Grosjean liegt Lotus in der WM sogar auf dem achten Zwischenrang, noch vor Sauber und den ewigen Hinterbänklern Marussia und Caterham.
Werbung
Werbung
Damit aber auch des Positiven genug: Denn Lotus müsste schon viel weiter sein. Wir sprechen hier von jenem Rennstall, der vor nur einem Jahr in Bahrain mit Kimi Räikkönen und Grosjean beide Fahrer aufs Podest brachte! Beim Bahrain-Test (im Anschluss an den dritten WM-Lauf) verfiel der Lotus E22 in alte Macken: An zwei Tagen wurden nur 32 Runden geschafft, und Romain Grosjean kann uns noch lange weismachen, die im Internet vielgezeigte Szene mit dem kräftigen Auf-den-Tisch-hauen sei nur ein Jux mit Mechanikern gewesen – seiner Gemütsverfassung entspricht das durchaus. Falls Sie das noch nicht gesehen haben, gucken Sie HIER.
Der Rückstand von Lotus wird nicht kleiner, er wird eher grösser. Das hat Folgen. Technikchef Nick Chester ist dazu übergegangen, den zahlreichen Entwicklungen Prioritäten zuzuordnen. Da beim Bahrain-Test kaum gefahren werden konnte, kommen viele Teile erst in China ans Auto, der grössere Schritt ist für Barcelona vorgesehen.
Werbung
Werbung
Auch die vieldiskutierte Fahrzeugnase (mit unterschiedlich langen Spitzen) hätte erstmals abgeändert werden sollen (allerdings unter Beibehaltung des Prinzips), ob wir das nun schon in Shanghai sehen, ist fraglich.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.