Viel Arbeit für die Toro-Rosso-Truppe

Von Mathias Brunner
Sébastien Buemi mit Teamchef Franz Tost.

Sébastien Buemi mit Teamchef Franz Tost.

Unfälle von Sébastien Buemi und Jaime Alguersuari. Einziger Trost: die Autos sind in Suzuka schnell.

Das Abendessen muss warten: Die Toro-Rosso-Truppe arbeitet fieberhaft an den Fahrzeugen, denn beide Fahrer warfen ihre Autos neben die Strecke.

Sébastien Buemi: «Ich bin sehr unglücklich. Ich habe es endlich wieder mal geschafft, in Q3 vorzustossen, und dann kann ich wegen meines Unfall nicht teilnehmen.»

Buemi hatte schon in Q1 einen Ausflug (in Degner 2, der Kurve vor der Brücken-Unterfahrt), konnte aber – im Gegensatz zu Mark Webber am Morgen – den Motor am Laufen halten und den Wagen aus dem Kiesbett hinaus manövrieren.

Séb: «Das Auto lag sensationell, ich aber wollte zuviel. Ich geriet ausgangs der Spoon-Kurve auf den Randstein, dann schlitterte ich der Leitschiene entlang.»

Dabei verteilte Buemi grosszügig Fahrzeugteile auf der Bahn, ein halbes Dutzen der folgenden Piloten gingen nicht vom Gas, trotz gelber Flagge, gegen sie wird nun ermittelt (siehe gesonderte Meldung).

Buemi grimmig: «Das Team hat so viel Vertrauen in mich gesetzt, und ich habe sie im Stich gelassen. Das mache ich morgen wieder gut.»

Jaime Alguersuari stopfte seinen Wagen in Degner 1 in die Reifenstapel.

«Ich verlor die Kontrolle über den Wagen, der Aufprall war heftig. Ich finde, der Randstein ausgangs Kurve 7 ist zu hoch für die Tempi, die wir dort fahren. Nun hoffe ich, die Mechaniker können den Wagen reparieren.»

Zuvor war Jaime erstmals in seiner F1-Karriere in Q2 vorgestossen.

Chefingenieur Laurent Mekies: «Mir ist zunächst einmal wichtig, dass keinem unserer Fahrer ein Haar gekrümmt worden ist. Klar sind die Schäden ärgerlich und kostspielig, aber wir merken auch, wie konkurrenzfähig das Auto hier ist, und das ist eine Aufmunterung.»

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