Monza kämpft weiter: «Zu viele Missverständnisse»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Wird der Monza-GP gerettet?

Wird der Monza-GP gerettet?

Monza lässt nicht locker: Angelo Sticchi Damiani, Präsident des Italienischen Automobilclubs CSAI, kämpft weiter verbissen um die Rettung des Formel-1-Rennens in der Heimat von Ferrari.

Wie die italienische Tageszeitung Corriere della Sera berichtet, hat Sticchi Damiani dem GP in Monaco am vergangenen Wochenende einen Besuch abgestattet, um mit Chefpromoter Bernie Ecclestone erneut über die Verlängerung des Vertrags über den September 2016 hinaus zu sprechen.

«Wir haben alle Probleme angesprochen, direkte und indirekte», sagte Sticchi Damiani. «Ich denke eines der Hauptprobleme waren zu viele Missverständnisse und falsche Interpretationen. Ich habe die Situation deshalb klar erklärt und darauf hingewiesen, wer was tun kann wenn es zum Finanziellen kommt.»

Angeblich fordert Ecclestone 25 Millionen Euro Antrittsgage von Monza. Rund fünf Millionen Euro sollen den Betreibern fehlen, um der Forderung nachkommen zu können. Angeblich soll die Lombardei bereit sein, Monza nochmals unter die Arme zu greifen.

Die Region hat angeblich bereits 70 Millionen Euro, verteilt über die nächsten zehn Jahre, für den Erhalt des GP hinzugesteuert. Die fehlenden fünf sollen nun auch von der Region kommen. Der Präsident der Lombardei, Roberto Maroni, sagte: «Der Grand Prix muss in Monza bleiben. Es wäre ein Fehler für den Sport, falls nicht.»

Zuletzt hatte sich sogar Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi eingeschaltet, um das Heimrennen von Ferrari zu retten. Mit Ausnahme von 1980 war Monza seit dem Start der Königsklasse im Jahr 1950 durchgängig Gastgeber des Grand Prix von Italien.
Zu den Spekulationen, dass Imola für Monza einspringen möchte, falls es zu keiner Einigung kommen sollte, wollte Sticchi Damiani nicht erneut kommentieren.

Die Streckenbetreiber von Imola wollen in der Formel 1 ab 2017 den Großen Preis von Italien ausrichten. Uberto Selvatico Estense, Präsident der Rennstrecke von Imola, hat in einem Brief an den Briten Ecclestone (85) für die Austragung geworben.

Sticchi Damiani hatte daraufhin erklärt: «Das ist ein Störmanöver in der Abschlussphase der Verhandlungen zur Rettung des GP von Monza.»

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