GP-Star Kimi Räikkönen: Ferrari-Deal ohne Manager

Von Vanessa Georgoulas
Kein Manager nötig: Räikkönen verhandelte direkt mit Ferrari

Kein Manager nötig: Räikkönen verhandelte direkt mit Ferrari

Formel-1-Star Kimi Räikkönen nahm bei den Verhandlungen um seine Vertragsverlängerung mit Ferrari für 2017 keine Hilfe in Anspruch. Dies hat sein langjähriger Manager Steve Robertson bestätigt.

Kimi Räikkönen machte es wie sein Ferrari-Teamkollege Sebastian Vettel und Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton: Der coole Finne verhandelte höchstpersönlich mit den Ferrari-Entscheidungsträgern über seine Vertragsverlängerung für die Saison 2017. Mit Erfolg – zum Auftakt des zehnten GP-Wochenendes des Jahres bestätigte die Scuderia, dass sie auch im nächsten Jahr auf das Erfolgsduo Vettel und Räikkönen setzen wird.

«Die Vereinbarung lief komplett über Kimi Räikkönen», bestätigte dessen Manager Steve Robertson gegenüber der finnischen Zeitung «Turun Sanomat». «Kimi rief mich am Donnerstag an und teilte mir mit, dass Ferrari mit ihm weitermachen will.»

Der Brite verriet auch: «Er verlangte auch gleich, dass sich die Anwälte um den ganzen Papierkram kümmern und so haben wir den Vertrag in einem Tag unter Dach und Fach gebracht. Es waren nur wenige Schlüsselfiguren an den Vertragsverhandlungen beteiligt.»

Und Robertson beteuerte, dass er seinem Schützling dessen Alleingang nicht übelnimmt: «Kimi hat mir schon im Frühling gesagt, dass er gerne weitermachen würde. Es ist also fantastisch, dass sein Traum von der Formel 1 weitergeht. Ich freue mich wirklich für ihn.»

Das ist auch gut so, denn Robertson ist nicht nur Kimis Manager. Der heute 52-Jährige, der früher selbst als Rennfahrer unterwegs war und 1993 zum «Indy Lights Rookie of the Year» sowie ein Jahr später sogar zum Indy Lights-Champion gekürt wurde, besitzt zusammen mit Räikkönen den Formel-3-Rennstall Double R Racing.

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