Achim San Millan: «Uns nicht alles bieten lassen»

Von Rudi Hagen
Grasbahn-Seitenwagen-EM
Achim und Christian San Millan aus Gengenbach

Achim und Christian San Millan aus Gengenbach

Innerhalb eines Jahres hatte Achim San Millan verschiedene Begleitungen im Boot. Zuletzt klappte es mit Bruder Christian ganz gut. Einer DMSB-Meisterschaft anstatt einer DM steht er kritisch gegenüber.

Achim San Millan (30) fuhr mit seinem Bruder Christian (32) bei der Seitenwagen-DM Ende August in Berghaupten auf Platz 5. Angefangen hatte der Gengenbacher die Karriere bei den Dreirädern mit seinem jüngsten Bruder Raphael (24), der aber in dieser Saison lieber ein eigenes Gespann in der B-Lizenz fuhr.

Das Intermezzo mit seiner neuen Beifahrerin Nicole Balz dauerte dann nicht lange. Die 24-Jährige aus Unna und der Baden-Württemberger fuhren nur wenig zusammen. «Irgendwie hat es nicht gepasst mit uns», sagt Achim San Millan im Nachhinein.

So stieg Bruder Christian, eigentlich der Chefmechaniker im Team, bei Achim ins Boot und es lief recht gut. Wie es 2016 mit den Brüdern San Millan werden wird, ist noch unklar. «Christian ist als Industriemechanikermeister in der Ausbildung tätig und will etwas weniger machen», so Achim, «wir werden uns alle drei zusammensetzen und beratschlagen, wie wir die Saison gestalten wollen.»

Auf jeden Fall wird man das kawasaki-grüne Gespann auch weiterhin auf Deutschlands Bahnen sehen. Ob man allerdings bei einer DMSB-Meisterschaft mitmachen will, glaubt Achim San Millan weniger: «Ich habe mit dem Venus, Kreuzmayr und Hundsrucker schon über das Problem geredet. Ich sehe das wie die, dass wir uns nicht alles bieten lassen dürfen. Die Vorschläge vom Brandhofer mit den Wildcards sind eine Option, aber nur dann, wenn es zu wenig Gespanne in Deutschland für ein Finale gäbe.»

Auch die Reduzierung auf nur ein Halbfinale bei der EM 2015 sieht San Millan kritisch. Und dann sind da noch die Gebühren, die seiner Meinung nach viel zu hoch sind. «Die können uns doch nicht immer nur schröpfen.»

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