Team Kiefer: Drei-Klassen-Team beim IDM-Auftakt

Von Esther Babel
Teambesitzer Jochen Kiefer schickt nach dem Ausstieg aus der WM gleich in allen drei IDM-Solo-Klassen Fahrer ins Rennen. Gabriel Noderer, Björn Stuppi, Yves Stadelmann und Michel-Caspar Wieth erledigen guten Job.

Erfolgreich hat das Kiefer Racing Team aus Bad Kreuznach das erste Rennwochenende der IDM auf dem Lausitzring abgeschlossen. Bereits am Samstag konnte der Fahrer Michel-Caspar Wieth aus dem gemeinsamen Projekt mit Yamaha für Yamaha bLU cRU IDM by Kiefer Racing im ersten Lauf der Supersport 300 mit dem 9. Platz punkten. Im zweiten Lauf am Sonntag lief es für den 20jährigen noch besser und er fuhr mit seiner Yamaha XZF - R3 als 7. ins Ziel. Auch der 24jährige Yves Stadelmann glänzte bei seinem ersten Race - Einsatz in seinem neuen Team. Von der Position 8 startend erreichte der Schweizer in beiden Läufen den sechsten Platz. Ebenso konnte der Rookie Gabriel Noderer in der Superbike 1000 in die Punkte fahren. Für Björn Stuppi hat es beim Saisonstart in der Lausitz für Punkte noch nicht ganz gereicht.

Jochen Kiefer

«Ich bin sehr zufrieden mit unserem ersten IDM Rennwochenende auf dem Lausitzring. Die Herausforderung anzunehmen, dieses Jahr in drei Klassen zu starten, war die richtige. Es macht sehr viel Spaß und unser ganzes Team arbeitet super zusammen. Michel fiel es nach seinem Sturz im ersten Qualifying schwer, seine Pace wiederzufinden. Beeindruckend hat er sich dann in den Rennen, startend von Position 17, die Plätze 9 und 7 erkämpft. Für Yves lief es schon im Training und Qualifying sehr gut. Seine beiden konstanten Rennen wurden mit einem Top Ergebnis des 6. Platzes belohnt. Björn hat sich am Wochenende stetig gesteigert und den Rückstand klein gehalten. Sein perfekt gelungener Start im zweiten Lauf war für ihn wichtig, um diese Erfahrung nun kontinuierlich umzusetzen. Gabriel hat als Rookie ein sehr gutes erstes Rennen hingelegt. Leider haben wir im zweiten Lauf mit der Reifenwahl etwas daneben gelegen, sodass er seine Zeiten nicht bis zum Schluss halten konnte. Ich sehe sehr optimistisch in die Saison und bin mir sicher, dass bei unseren Piloten insgesamt noch Potenzial nach oben ist.»

Björn Stuppi

«In den freien Trainings haben wir ein paar gute Veränderungen am Fahrwerk gemacht, mit dem ich meine Rundenzeiten deutlich verbessern konnte. Mit der Einstellung auf die Mountainbike - Bremse konnten wir ebenfalls einen guten Schritt nach vorne machen. Nach dem Start im ersten Rennen habe ich die erste Kurve leider nicht konsequent genug angegangen, ich war einfach zu zimperlich. Im zweiten Rennen hatte ich einen meiner besten Starts. Ich konnte gleich mehrere Plätze nach vorne rutschen. Leider habe ich dann die Ellenbogen nicht weit genug ausgefahren, ich muss da an mir arbeiten. Mit den Erfahrungen des Wochenendes sehe ich sehr zuversichtlich in die Saison, gute Ergebnisse und Punkte einfahren zu können.»

Gabriel Noderer

«Im Großen und Ganzen war es ein gutes Wochenende auf dem Lausitzring. Für das Qualifying müssen wir schauen, dass wir den für mich neuen SCX Hinterreifen noch besser nutzen können. Mit Platz 12 im ersten Rennen bin ich sehr zufrieden. Im zweiten Lauf ist leider unser Reifen-Gamble nicht ganz aufgegangen, wodurch ich zum Ende hin nicht mehr so gut mithalten konnte. Ich freue mich auf Oschersleben, dort werde ich mit meinem Team meine Fortschritte weiter ausbauen, um Schritt für Schritt weiter nach vorne zu kommen.»

Yves Stadelmann

«Das war ein tolles Wochenende. Mit dem Einstieg im ersten freien Training konnten wir bereits Präsenz markieren. Durch die gute Zusammenarbeit im Team konnten wir das Setup des Motorrades perfekt auf mich einstellen und ich habe mich sehr wohl auf dem Bike gefühlt. Aus Position 8 startend konnte ich jeweils als Sechstet über die Ziellinie fahren, ich freue mich sehr über die mega Ergebnisse. So kann es in Oschersleben weitergehen.»

Michel-Caspar Wieth

«Das erste, für mich sehr aufregende Rennwochenende mit vielen neuen Eindrücken in der IDM SSP 300, liegt hinter mir. Das Qualifying lief für mich eher bescheiden und überhaupt nicht wie geplant. Nach einem Sturz in der zweiten Runde in Q1 konnte ich in Q2 nur schwer wieder Vertrauen zum Vorderreifen gewinnen. Mit der Zeit meiner ersten Runde in Q1 konnte ich mich in den mittleren Startplätzen qualifizieren, allerdings war die Position 17 nicht das, was ich erwartet hatte. In den Rennen lief es deutlich besser. Nach einem schlechten Start in Race 1 konnte ich mich auf P9 vorarbeiten. Das zweite Rennen konnte ich nach spannenden Zweikämpfen auf Platz 7 beenden. Ich habe somit doch noch mein Ziel der Top 10 erreicht. Danke an das ganze Team für die mega Unterstützung und an Sandro Cortese für die wertvollen Tipps. Ich bin sehr motiviert für den nächsten Lauf in Oschersleben.»

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