Team Bergau macht IDM-Superbike-Team dicht

Von Esther Babel
IDM Superbike
BMW-Pilot Björn Stuppi verlässt das Team, Sponsoren sind knapp und das Geld reicht nicht für große Sprünge. Daher macht Teamchef Daniel Bergau den Laden vorerst dicht. Gefahren wird trotzdem.

Der 41-jährige Daniel Bergau ist schon seit über einem Jahrzehnt im Rahmen der IDM aktiv. Als Fahrer und als Teamchef. Im Jahr 2003 tauchte er erstmals im Yamaha-R6-Dunlop-Cup auf und wiederholte das Kunststück zehn Jahre später. Zwischendrin gönnte er sich einen Abstecher in die IDM Superbike und die Langstrecken-WM. Bei der Endurance lernten sich dann auch Bergau und Björn Stuppi kennen, der die letzten beiden Jahre für das Team Bergau in der IDM Superbike unterwegs gewesen war. Doch für 2019 ist erst mal Schluss mit lustig und Bergau macht seinen IDM-Laden dicht.

«Leider müssen wir bekannt geben», erklärt er, «dass wir im nächsten Jahr kein eigenes Team auf die Beine stellen werden. Es gab für 2019 Gespräche mit schnellen Fahrern, aber leider haben sich nicht genügend Sponsoren gefunden, um dies zu realisieren. Deshalb mussten wir uns dazu entschließen, uns im nächsten Jahr aus dem Rennsport zurück zu ziehen.»

Björn Stuppi hat einen Vertrag im Team Buchner Motorsport unterschrieben und wird an der Seite der beiden IDM-Supersport-Pilote Guus Boes und Marc Buchner bei der IDM Superbike mitmischen. «Ich kannte Daniel Bergau von früheren Zeiten und für einen Einstieg in die IDM war es, denke ich, ganz okay und ich bin dem Team auch wirklich dankbar für alles», fasst der BMW-Pilot die Lage zusammen. «Allerdings denke ich auch, dass der Wechsel zum Team Buchner Motorsport der für mich nächste positive Schritt sein wird.»

«Wir sind sehr froh», fügt Bergau an, «dass unser Fahrer Björn Stuppi in einem anderen Team untergekommen ist und der IDM weiterhin erhalten bleibt. Stuppi, wir wünschen Dir maximale Erfolge.» Ganz vorbei ist es aber im Team Bergau dennoch nicht. «Da unser Teamchef trotz allem nicht auf den Rennsport verzichten kann, wird man ihn als permanenten Starter im Twin Cup wieder finden. Und wer weiß, für 2020 werden die Karten wieder neu gemischt.»

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