IDM Assen: Feucht-fröhliches erstes SBK-Quali

Von Esther Babel
IDM Superbike

Wirklich prickelnd waren die Bedingungen am Morgen in den nördlichen Niederlanden nicht. Feuchter Asphalt und gerade mal knapp über 10 Grad. Dennoch war Eile geboten, denn es könnte noch schlimmer kommen.

Für die Piloten der IDM Superbike war das Qualifying am Samstag in Assen ein riskantes Spiel. Am Morgen herrschten kuschelige 12 Grad und auf dem Asphalt zeigten sich teilweise mehr feuchte als trockene Stellen. Doch allzu große Zurückhaltung war dennoch nicht angebracht. Denn beim Blick auf die Wetterkarte sahen die Aussichten für den Nachmittag auch nicht wirklich prickelnd aus. Bis 18 Grad warm aber steigende Gewittergefahr machte das Ganze zu einer Lotterie.

Wie schon in Most brauste Erwan Nigon als einer der ersten los. Beim IDM-Lauf in Tschechien waren die Wetterbedingungen ähnlich durchwachsen und hatten dem Langstrecken-Weltmeister die Pole-Position eingebracht. Die beiden Titelaspiranten Julian Puffe und Ilya Mikhalchik bogen nach der ersten Runde gleich wieder in die Box ein. Neben Nigon (Kawasaki) legten auch Bastien Mackels (BMW) und Marc Moser (Yamaha) ein paar wetterbedingte Sicherheitsrunden hin.

Nach sieben Runden und einer 1.43,577 legte dann auch Mackels eine Pause ein, genauso wie ein Runde vor ihm Nigon mit einer 1.44,855. Bis Platz 7 waren Alex Polita, Mikhalchik, Jan Bühn, Moser und Philipp Gengelbach mit 1.46er-Zeiten unterwegs. Bei schönem Wetter und guten Bedingungen sind Zeiten unter 1.40 angesagt, wenn man in der ersten Startreihe stehen möchte.

Die Bedingungen wurde im ersten Quali nicht wirklich gut, aber mit jeder gefahrenen Runde etwas besser. Bei noch zehn zu fahrenden Minuten waren auch Mikhalchik, Bühn und Pepijn Bijsterbosch an der Spitze angekommen. Während sein niederländischer Landsmann Danny van der Sluis stürzte, setzte sich Bijsterbosch vor Mikhalchik auf den ersten Platz, mit einer 1.43,398. Weiter ging es mit Mackels, Moser, Bühn, Nigon und Puffe. Daniel Kartheininger, Ricardo Brink und Toni Finsterbusch machten die Top Ten komplett.

Nach kurzer Verschnaufpause tauchten wieder Nigon (1.42,532) und Mackels (1.42,658) auf den Plätzen 1 und 2 auf und setzten ihren flotten Schlagabtausch auch über den Rest der Trainingssession fort. Polita machte ebenfalls Anstalten, vorne reinzustechen. Doch in der letzten Runde machte BMW-Pilot Mikhalchik seinen Kollegen eine lange Nase. Bestzeit und provisorische Pole-Position mit einer 1.41,398. Auf Platz 2 nach vorne geschoben hatte sich 0,7 Sekunden dahinter der Niederländer Ricardo Brink. Mackels wurde Dritter mit einer 1.42,149. Die Plätze 4, 5 und 6 gingen an Moser, Nigon und Dominic Schmitter.

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