Dominic Schmitter zurück im Yamaha-Renn-Modus

Von Esther Babel
IDM Superbike
Dominic Schmitter zurück bei der Arbeit

Dominic Schmitter zurück bei der Arbeit

Mit den ersten Testkilometern auf dem Lausitzring beendet der Schweizer vom Team Hess Racing seine bald neunmonatige Pause und kann sich gleich gegen knackige Konkurrenz beweisen. Fortsetzung folgt in Oschersleben.

Bunt gemischt geht es dieses Jahr im Team Hess Racing zu. Die Schweizer Mannschaft um Dominic Schmitter wird wie immer angeführt von Teamchef Konrad Hess. Der Teamkollege für die IDM Superbike und die Schweizer Meisterschaft kommt mit Jan Mohr aus Österreich. In der Technik wird er seit diesem Jahr vom Deutschen Yamaha-Mann Diego Romero unterstützt. In dieser neuen Formation ging es dann nach Corona und Lockdown erstmals zum Testen. Erstes Ziel war der Lausitzring. Für Schmitter ging damit eine Pause von einem Dreiviertel-Jahr zu Ende.

«Ich musste mich erstmal wieder an den Rennspeed anpassen», erklärte er nach den ersten Kilometern. «Das ging schneller als erwartet. Das Team arbeitet sehr gut, jedoch müssen wir dabei alle noch ein bisschen ‚flüssiger‘ werden. Ich war mit dem ersten Tag sehr zufrieden und freue mich schon auf den nächsten. Wir haben noch viel Arbeit mit Elektronik und Fahrwerk vor uns. Ich möchte mit dem Motorrad spielerisch umgehen können, damit schnelle Rundenzeiten leichter kommen.»

Am zweiten Tag ging es bei guten äußeren Bedungenen am Lausitzring weiter, wo wahrscheinlich im September einer der drei geplanten IDM-Rennen stattfinden wird. Für Schmitter entwickelte sich alles in die angepeilte Richtung und auch die Änderungen an Elektronik und Fahrwerk verfehlten nicht ihre Wirkung. Am Ende des Tages fehlte auf die ebenfalls in der Lausitz anwesende Honda-Truppe eine Zeit von 0,7 Sekunden. «Damit sind wir sehr zufrieden», versichert Schmitter, «da die Honda-Fahrer hier schon einmal zum Testen und schon mehrmals auf der Rennstrecke waren.»

«Diego Romero und Patrick Fischer haben super zusammengearbeitet», freut sich Schmitter, «auch mit meiner Mechaniker-Crew um Lothar Kraus. Das hat alles super harmoniert. Die R1 stand auch wie eine Eins da. Klar gab es mega viel Arbeit und wir sind noch lange nicht am Ziel. Ich selbst bin seit Katar letztes Jahr das erste Mal wieder auf dem Motorrad und einer Rennstrecke gewesen. Das macht schon was aus. Ich musste mich erst wieder an den Speed und den Bremsdruck gewöhnen. Aber es war überraschend gut und wir sind flott unterwegs. Wir sind mir einer 1.41,0 bei einer Hobby-Veranstaltung gerade mal 7 Zehntel von Honda weg, die ja schon hier waren.»

«Wir sind noch am Anfang», lautet das Fazit vom Lausitzring, «und ich hoffe, dass wir in Oschersleben den nächsten Step machen. Bis jetzt hat alles mega Spaß gemacht. Jetzt müssen wir noch die nächsten Schritte beim Fahrwerk und der Elektronik machen.»

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