IDM Lausitzring 2020: Stimmen der Superbiker

Von Esther Babel
IDM Superbike
Viel los in der Lausitz

Viel los in der Lausitz

Für Jonas Folger, Ilya Mikhalchik und Florian Alt ging das IDM Superbike-Rennen am Lausitzring aus der ersten Reihe los. Bei beiden Läufen landeten sie auch in der Reihenfolge im Ziel. Dahinter war einiges geboten.

Der Asphalt auf der Strecke des DEKRA-Lausitzrings ist mit den Jahren leider nicht besser, sondern zunehmend schlechter geworden, sodass die Fahrer auf dem welligen Belag ordentlich durchschüttelte. Und wie immer gab es hinterher zufriedene und weniger zufriedene Gesichter.

Florian Alt/ Wilbers-BMW

«5 x Podium in 6 Rennen. Speziell das letzte Rennen am Lausitzring mit einem starken letzten Teil des Rennens hat mich echt optimistisch gemacht. Am Ende habe ich ein besseres Rennergebnis um ein paar Runden verpasst. Speziell in der Corona-Zeit haben wir gute Arbeit mit einer kleinen Crew gemacht.»

Dominic Schmitter/ Hess-Yamaha

«Wieder ein positiver Renntag. Im ersten Rennen habe ich selbst zu viele Fehler gemacht. In Rennen 2 wollte ich diese Fehler einfach nicht mehr machen. Der Start und die ersten Runden haben mich weit zurückgeworfen. Aber ich riss mich zusammen und habe die Lücke zu Platz 4 bis zur zweitletzten Runde geschlossen. Ich überlegte nicht lange und attackierte meine Gegner sofort. Mit Platz 4 und in Reichweite des Podiums bin ich zufrieden. Ich freue mich auf Hockenheim. Danke nochmals an das Team, welches mir ein nigel nagel neues Motorrad hingestellt hat. Und das in nur zwei Tagen. Danke!!!»

Alex Polita/ Holzhauer-Honda

«Eine sehr lange und komplizierte Woche. Montag und Dienstag am Sachsering. Nachdem wir ein Motorrad in Rennen 2 pulverisiert hatten, sind wir am Lausitzring angekommen, mit dem Gedanken, gut zu sein, ab der ersten Session, aber so war es nicht. Wir haben ununterbrochen bis zum zweiten Rennen gearbeitet, wo ich um die Top-4 gekämpft habe, als mir ein Problem mit der Bremsanlage den Speed nahm. Platz 8 und 7. Wir werden es wieder versuchen, es werden bessere Zeiten kommen. Nächster Halt, Hockenheim.»

Ricardo Brink/ SWPN-Yamaha

«Auf dem Weg nach Hause mit zwei Top-10-Plätzen in der Tasche. Heute haben wir einen riesigen Schritt nach vorne geschafft. Heute Morgen haben wir im Warm-up eine Änderung am Motorrad vorgenommen, was sehr viel gebracht hat. Ich bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt. Platz 9 und 10 in den Rennen. In 2 Wochen geht's zum Finale nach Hockenheim. Team und Sponsoren, vielen Dank!»

Stefan Kerschbaumer/ BCC-BMW

«Wir haben beim Setting wirklich einen guten Schritt nach vorne gemacht. Daher war ich in den beiden Rennen mit den Plätzen 10 und 9 echt happy. Vielen Dank an BCC Heilbronn. Nächste Woche geht es bei Hafeneger Renntrainings weiter und dann geht’s zum Finale nach Hockenheim.»

Jan Mohr/ Hess-Yamaha

«Leider habe ich keine Erklärung für die schlechte Performance. Wir haben ein paar Ideen, woran es gelegen haben könnte, aber sicher wissen tun wir es nicht. Wir werden alles genau analysieren und in Hockenheim wieder angreifen. Danke an mein Team Hess Racing für die tolle Arbeit!»

Philipp Steinmayr/ ESA-Yamaha

«Wieder war es eine neue Strecke für mich, wo ich noch nie war. Die Freitagstrainings verliefen nicht wirklich gut, daher habe ich nicht zu viel beim Qualifying erwartet. Ich habe das ganze Wochenende wirklich gekämpft, um das Bike in den Griff zu bekommen und konnte wie gewohnt einige Zeit in den Ecken und den schnell fließenden Abschnitten aufholen. Am Samstag habe ich es irgendwie gepackt mit Platz 8 im Qualifying in einem richtig starken Starterfeld mit meinem kleinen und unerfahrenen Team, darauf bin ich ziemlich stolz. An dieser Stelle danke an Thomas Gradinger, dass du mir als ‚Riding Coach ' an der Strecke geholfen hast. Sonntag war ein Tag zum Vergessen, da ich den Start zweimal versaut habe und ich konnte nicht ohne Fehler meiner Gegner überholen. Das hieß Platz 13 im ersten und Platz 15 im zweiten Rennen.»

Marco Fetz/ Laux-Suzuki

«Tag 3 IDM Lausitzring. Rennen1: P15 und Rennen2: P17. Mit dem ersten Punkt im Gepäck geht es nun nach einer Woche Racing wieder nach Hause. Ich hatte einen mega Start in Rennen 1 und konnte ein paar Plätze gut machen. Im Verlauf des Rennens konnte ich der Gruppe vor mir nicht mehr ganz folgen und überquerte als 15. die Ziellinie! Somit mein erster Punkt in der IDM Superbike. Beim zweiten Start wurde es in Kurve 2 und 3 etwas eng und ich brauchte ein wenig, bis ich mich sortieren konnte. Leider reichte es nicht, um der Gruppe vor mir zu folgen. Am Ende fuhr ich als 17. durchs Ziel! Damit bin ich leider nicht ganz zufrieden, aber wir werden weiter daran arbeiten! Vielen Dank an mein Team Suzuki Laux für die super Arbeit in den letzten Tagen sowie ein großes Dankeschön an alle Sponsoren die mich unterstützen. Nun freu ich mich auf das Finale der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft in Hockenheim Ende September.»

Daniel Rubin/Rubin-Yamaha

«Ich habe schon im Qualifying gemerkt, dass mir in der Schulter die Kraft fehlte. Auch vom Kopf her war ich noch nicht zu 100% da. Die Starts waren in beiden Rennen sehr gut. Ich konnte in den ersten Runden einige Plätze gutmachen und die zunächst auch halten.
Körperlich und auch mental konnte ich dann aber den Speed nicht abrufen und ab der Rennhälfte ging fast nichts mehr. Ich war nur noch verkrampft und habe einfach versucht, die Rennen zu Ende zu fahren. Für den Kopf war es wichtig, so viel wie möglich
zu fahren. Jetzt schauen wir, dass wir das Einsatzmotorrad bis Hockenheim wieder aufgebaut bekommen, damit wir auf unserer Heimstrecke voll angreifen können.»

Björn Stuppi/ Buchner-BMW

«Rennsonntag beendet, Platz 21 und 22 waren die Endergebnisse. Rennen 1: Dank der neuen Elektronik wieder ein guter Start und gleich wieder ein paar Plätze nach vorne gutgemacht. Leider baute nach knapp 12 Runden sowohl der Hinterreifen als auch die Energie vom Fahrer ab. Rennen 2 wurde noch mal eine Kleinigkeit am Dämpfer geändert, was sofort Riesen-Schritte zeigte. Zwar ist das Endergebnis schlechter ausgefallen, allerdings ist der Abstand nach vorne deutlich geringer geworden. Am Dienstag geht‘s noch mal nach Hockenheim für einen letzten Trainingstag auf der Strecke wo es in knapp 2 Wochen das Finale der IDM stattfinden wird.»

Tim Eby/ EGS-alpha-Van Zon-BMW

«Der erste Tag hier auf dem Lausitzring ging für mich nicht so gut los, wurde dann aber immer besser und besser, so dass ich dachte, das wird ein richtig gutes Wochenende. Ich habe dann auf die Qualis gehofft, aber die Veränderungen, die wir am Fahrwerk gemacht haben, waren nicht so gut für mich. Danach lag meine Hoffnung auf dem Renntag. Das Warm-up war ganz gut. Leider hatte ich im ersten Rennen ein technisches Problem mit dem Bike und musste nach nur zehn Runden in die Box zurückkehren. Beim zweiten Rennen ist derselbe Fehler wieder aufgetreten, da konnte ich das Rennen aber zu Ende fahren. Nur war nicht viel dabei möglich, was mich natürlich enttäuscht. Ich hatte mir hier mehr erhofft, gerade auch, weil ich ja in der Vorsaison hier testen war. Jetzt hoffe ich einfach, dass ich auf dem Hockenheimring etwas mehr Glück habe.»

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