Max Neukirchner soll IDM-Superbike-Team voranbringen

Von Esther Babel
IDM Superbike
Denis Hertrampf mit Max Neukirchner

Denis Hertrampf mit Max Neukirchner

Der Sachse war selbst schon in der IDM Superbike erfolgreich, nach seiner Zeit in der Superbike-Weltmeisterschaft. Für die Saison 2021 planten Neukirchner und Denis Hertrampf eine Kooperation. Motorradmarke unbekannt.

Ursprünglich hatte Denis Hertrampf für sein Team HPC Power Suzuki angedacht, den Niederländer Bobby Bos als Teammanager für sein IDM Superbike anzuheuern. Bos war selbst schon für das Team aus Nordhorn am Start. Doch nicht nur Corona machte einen Strich durch die Pläne 2020. Bos, der Anfang des Jahres noch mit einem Start in der Langstrecken-Weltmeisterschaft geliebäugelt hatte, schlug plötzlich ganz andere Wege ein. Denn Bos entschloss sich, sich beim niederländischen Militär zu verpflichten und ist als Berufssoldat im ersten Jahr allein seinem neuen Job verpflichtet.

Für die kurze Saison in der zweiten Jahreshälfte belebte Hertrampf seinen Kontakt zum ehemaligen Superbike-WM-Piloten Max Neukirchner. «Wir haben schon Lichtjahre Kontakt», erklärt Hertrampf, «und hatten auch immer einen guten Draht zueinander. Bei ihm hat es dieses Jahr mit der Zeit gepasst und ich wollte eh etwas weniger in dem Bereich machen.» Flott war der Sachse als Teammanager und Riding Coach für Daniel Kartheininger und Kevin Sieder und auch für Max Schmidt im ProSuperstock-Cup engagiert. Ziel ist es, Neukirchner langfristig in die Teamstruktur einzubinden und so den Fahrern zu ermöglichen, sich mit seiner Hilfe weiterzuentwickeln.

Als neuen Data-Mann hat Hertrampf noch Walter Jansen ins Boot geholt. «Vor allem Max Neukirchners Fähigkeiten als Riding Coach schätze ich sehr hoch ein», meint Hertrampf. Im Rahmen des IDM-Finales auf dem Hockenheimring war die weitere Zusammenarbeit für die IDM Saison 2021 zwischen dem Team HPC Power und Max Neukirchner schon beschlossene Sache. Mit Hersteller Suzuki sollte es weitergehen und Hertrampf schaute positiv in die Zukunft. Doch nach dem Ausstieg von Suzuki aus dem Hersteller-Pool der IDM kann man in der Superbike-Kategorie mit allem möglichen fahren, allerdings nicht mit einer GSX-R 1000.
Also alles zurück auf Anfang. Für Neukirchner dürfte es eine untergeordnete Rolle spielen, auf welchem Motorrad er den Piloten das große Einmaleins beibringt.

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