Holzhauer und Polita mit bombensicherem Gefühl

Von Esther Babel
Alex Polita

Alex Polita

Auf dem Schleizer Dreieck wollen der IDM-Superbike-Pilot aus Italien und das Team HRP ihre Erkenntnisse aus zahlreichen Tests in zählbare Ergebnisse ummünzen. Vor allem bei der Balance der Fireblade geht es voran.

Es ist immer eine kniffelige Angelegenheit, mit einem neuen Motorrad an den Start zu gehen. Die nötige Entwicklungsarbeit dann aber mitten in der Corona-Pandemie 2020/2021 zu leisten, um das Potential einer Neuauflage zur Gänze auszuschöpfen, macht das Ganze doch zu einer Herausforderung der Extra-Klasse. Jens Holzhauer und sein Fahrer Alex Polita haben diese Herausforderung mit der neuen Honda Fireblade angenommen. Nach gerade Mal vier Rennen im Vorjahr, einem mühsamen Frühjahr, Teamchef und Fahrer waren unabhängig voneinander an Corona erkrankt, und den starken Einschränkungen in den letzten 1,5 Jahren ist Polita aktuell auf Platz 7 der IDM Superbike-Tabelle unterwegs.

«Das ist ein einfaches Spiel», rechnet Jens Holzhauer. «In Most waren es in diesem Jahr die ersten Rennen unter normalen Bedingungen und im Trockenen. Da hat sich dann auf der Strecke gezeigt, dass das Gefühl fürs Vorderrad noch nicht ganz so ist, wie es sein soll.» Doch gemeinsam haben Techniker und Fahrer jetzt so einiges ausgetüftelt. Drei Mal hatten sich die beiden zu ausgiebigen Testfahrten getroffen. Zwei Mal Hockenheim und einmal Most, zum Gegenchecken der neuen Erkenntnisse im Vergleich zum IDM-Lauf, standen auf dem Zettel.

Die Arbeit sollte sich nun auf dem Nürburgring in zählbare Ergebnisse umsetzen. Doch nach der Absage der Veranstaltung musste dieses Vorhaben auf das kommende Wochenende in Schleiz verschoben werden. «Endlich konnten wir mal alles durchprobieren und haben jetzt ein bombensicheres Gefühl», versichert Holzhauer im Vorfeld. «Das mit dem Vorderrad war eine Balance-Geschichte. Alex hat sich jetzt anders auf dem Motorrad positioniert. Damit haben wir einen Schritt nach vorne gemacht.»

Doch das Alles vermiest den beiden Honda-Leuten nicht den Spaß an ihrem Motorrad. «Wir sind happy mit dem Konzept», versichern sie. «Leider hat es uns arg getroffen gegenüber denen, mit sortierten Paketen. Das mit Corona und kaum Rennen. Daher sehen wir diese Saison schon noch als Entwicklungsjahr.»

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