Sieg und Niederlage für Meklau

Von Helmut Ohner
IOEM Allgemein
Meklau, Filla, Pellizzon, Camlek (v.o.n.u.)

Meklau, Filla, Pellizzon, Camlek (v.o.n.u.)

Mit den Plätzen eins und zwei auf dem Pannonia-Ring übernimmt Andreas Meklau die Führung in der IOEM Superstock.

[*Person Andreas Meklau*] dominierte das erste Rennen der Klasse IOEM-Superstock auf dem Pannonia-Ring nach Belieben. Der Österreicher, der jahrelang im Fahrerlager der Rennstrecke bei Sarvar hatte, konnte sich rasch von seinen Verfolgern absetzen. Danach konnte sich der Suzuki-Pilot darauf beschränken, seinen Vorsprung zu verwalten.

Der zweite Platz hinter Meklau war hart umkämpft. Kamil Prager und Helmut Schleindlhuber beharkten sich über die gesamte Distanz, wobei der Tscheche am Ende knapp die Oberhand behielt. In ihrem verbissen geführten Kampf konnten sie Herbert Kemmer und Stefan Schrammel klar hinter sich lassen.

Im zweiten Rennen gab es eine der wenigen Niederlage von Meklau auf seiner Hausstrecke. Bereits beim Start hatte er gegen Michal Filla das Nachsehen. «Heute habe ich bei der Reifenwahl keine glückliche Hand bewiesen. Ab der Rennmitte hatte ich Gripprobleme. Aber ich muss Michal gratulieren, er ist ein fehlerloses Rennen gefahren», zollte Meklau seinem Konkurrenten Respekt.

Nach einem kurzen Duell gegen Herbert Kemmer sah Berto Camlek auf Platz drei die Zielflagge. Kemmer musste knapp vor dem Ziel auch noch Fabrizio Pellizzon passieren lassen. Der Aprilia-Testfahrer musste sich nach einem Ausritt erst wieder nach vorne kämpfen.

Ergebnis Lauf 1:
1. Andreas Meklau (A), Suzuki. 2. Kamil Prager (CZ), Kawasaki. 3. Helmut Schleindlhuber (A), BMW. 4. Herbert Kemmer (A), BMW. 5. Stefan Schrammel (A), Yamaha. 6. Mike Wohner (A), Yamaha. 7. Janusz Oskaldowicz (PL), BMW. 8. Christian Weber (A), BMW. 9. Michael Richter (A), Suzuki. 10. Kurt Wogowitsch (A), BMW.

Ergebnis Lauf 2:
1. Michal Filla (CZ), BMW. 2. Meklau. 3. Berto Camlek (SLO), Yamaha. 4. Fabrizio Pellizzon (I), Aprilia. 5. Kemmer .6. Schleindlhuber. 7. Prager. 8. Radek Rous (CZ), Yamaha. 9. Vladimir Ruza (SK), Suzuki. 10. Tomas Milichovsky (CZ), Honda.


IOEM-Stand nach drei von zwölf Rennen:
1. Meklau, 57 Punkte. 2. Pellizzon, 39. 3. Prager und Schleindlhuber, beide 29. 5. Kemmer, 26. 6. Camlek und Rous, beide 24. 8. Gwen Giabbani (F), 20. 9. Oskaldowicz und Wohner, beide 15.

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