Zweiter Saisonsieg für Loix

Von Toni Hoffmann
IRC
Zweiter Saisonstart und zweiter Sieg für Loix

Zweiter Saisonstart und zweiter Sieg für Loix

Freddy Loix hat bei seinem zweiten Saisonstart in der Intercontinental Rally Challenge auch seinen zweiten Sieg eingefahren.

Der ehemalige WM-Pilot [*Person Freddy Loix*] ist in der diesjährigen Saison der Intercontinental Rally Challenge der Asphalt-Experte. Bei seinem zweiten Saisonstart erzielte Loix nach seinem IRC-Triumph in seiner belgischen Heimat beim achten Lauf auf der portugiesischen Blumen-Insel Madeira im Skoda Fabia S2000 seinen zweiten Sieg. Nach 21 Asphaltprüfungen auf der Touristeninsel im Nord-Atlantik hatte er einen Vorsprung von 37,8 Sekunden auf seinen Skoda-Kollegen Jan Kopecky im offiziellen Fabia. Mit einer starken Schlussattacke kämpfe sich der in der IRC führende [*Person 3252 Juho Hänninen*] im zweiten Werks-Skoda nach seinem Reifenpech in der 17. Entscheidung wieder auf den dritten Platz (Rückstand: 2:25,8 Minuten) zurück und verdrängte den Einheimischen Miguel Nunes im besten Peugeot 207 S2000 um 16,9 Sekunden auf den vierten Rang. Für Skoda war dieser Sieg nach Argentinien, Grand Canaria und Sardinien bereits der vierte Dreifach-Triumph in dieser Saison.

«Wir mussten am Vormittag noch sehr hart attackieren. Am Nachmittag habe ich, nachdem wir einen einigermassen sicheren Vorsprung hatten, das Tempo etwas herausgenommen. Ich bin sehr glücklich», freute sich «fast Freddy» über seinen zweiten Saisonsieg. «Skoda hat mir ein starkes Auto gegeben, in das ich grosses Vertrauen hatte. Nach unserem Fehler auf den Azoren hat sich unsere Tabellensituation wieder etwas gebessert», sagte IRC-Vizechampion [*Person Jan Kopecky*], der nun nur noch sieben Zähler hinter dem mit 54 Punkten führenden Hänninen auf dem zweiten IRC-Rang liegt. «Vor dem Start sagte ich, dass ich bei dieser Rallye gerne das Podium erreichen möchte. Das ist mir gelungen. Es ist fantastisch», jubelte Hänninen, der als Finne nicht als der grosse Asphalt-Spezialist gilt.

Die Wertung in der Europameisterschaft, zu der der portugiesische Asphalt-Klassiker auch zählt, sicherte sich Kopecky mit einem deutlichen Vorsprung von 12:47,3 Minuten auf den nächsten EM-Bewerber [*Person Corrado Fontana*], der im Peugeot 207 S2000 den elften Gesamtrang belegte. Trotz seines ersten Saisonausfalls auf der zwölften Prüfung am Freitagnachmittag wegen eines Crashs im Fiat Grande Punto S2000 bleibt Luca Rossetti unangefochten der souveräne EM-Spitzenreiter. Bis zum seinem Ausfall hatte Rossetti mehrmals die Rallye Madeira angeführt und lag bis dahin 7,1 Sekunden hinter dem späteren Sieger Loix auf dem zweiten Platz. Der IRC-Champion [*Person Kris Meeke*] musste auf der 17. Prüfung bei seinem fünften Saisonausfall seinen Peugeot 207 S2000 mit einem technischen Defekt abstellen. Sehr früh war für Bruno Magalhaes sein zweites IRC-Heimspiel beendet. Magalhaes, der beim vorgegangenen Lauf auf den portugiesischen Azoren seinen ersten IRC-Sieg erzielte hatte, schied auf der dritten Entscheidung nach einem Unfall im Peugeot 207 S2000 aus.

Ergebnis nach 21 Prüfungen (= 298,20 km):
 
1.
Freddy Loix/Frédéric Miclotte (B) Skoda Fabia S2000 3:08:14,3 h.
2.
Jan Kopecky/Petr Stary (CZ) Skoda Fabia S2000 + 37,8 sec.
3.
Juho Hänninen/Mikko Markkula (FIN) Skoda Fabia S2000 + 2:25,8 min.
4. Miguel Nunes/Victor Calado (P) Peugeot 207 S2000 + 2:42,7
5. Vitor Sa/Nuno Roddrigues (P) Peugeot 207 S2000 + 3:13,7
6. Filipe Freitas/Daniel Figueiroa (P) Mitsubishi Lancer X + 9:03,2
7. Joao Magalhaes/Jorge Pereira (P) Mitsubishi Lancer X + 9:29,0
8. Joao Silva/José Janela (P) Renault Clio R3 + 10.37,8
9. Pedro Peres/Tiago Ferreira (P) Mitsubishi Lancer IX + 10:39,8
10. Ricardo Moura/Antonio Costa (P) Mitsubishi Lancer IX + 11:06,3

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