David Datzer (BMW): Pro Superstock Cup statt IRRC

Von Helmut Ohner
IRRC
Ein glücklicher Datzer auf dem Podiuim neben Geenen (1.) und Jenkner (2.)

Ein glücklicher Datzer auf dem Podiuim neben Geenen (1.) und Jenkner (2.)

Es läuft gut für David Datzer im IDM Pro Superstock Cup, so gut sogar, dass der Straßenrennfahrer aus Bayern auf den Auftakt der International Road Racing Championship (IRRC) im belgischen Chimay verzichtet.

Weil es im Frühjahr wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie nicht absehbar war, ob die International Road Racing Championship (IRRC) dieses Jahr gefahren werden kann oder wie 2020 doch wieder abgesagt werden muss, entschloss sich David Datzer mit dem MTP-Racing-Team zur Teilnahme am Pro Superstock Cup, der im Rahmen der IDM ausgetragen wird.

Es sollte für den Bayern bis zur Auftaktveranstaltung der IRRC nur eine Übergangslösung sein. Nach vier von zehn Cup-Läufen hat sich die Situation für den Familienvater aber verändert. «Ich und das gesamte MTP-Racing-Team haben beschlossen, am letzten Juli-Wochenende nicht an den Rennen in Chimay teilzunehmen», ließ Datzer seine Fans auf Facebook wissen.

«Der Grund ist, dass es leider eine Terminüberschneidung zwischen dem IDM Pro Superstock Cup und der IRRC gibt. Da wir in einer Position sind, in der wir es in die Top-3 der Gesamtwertung schaffen können, werden wir das Heimrennen in Schleiz in Angriff nehmen. Bei den restlichen Läufen der IRRC werde ich aber definitiv dabei sein.»

Verantwortlich für diesen überraschenden Meinungsumschwung waren vor allem die guten Ergebnisse bei den Cup-Rennen im tschechischen Most. In den Trainingseinheiten noch von technischen Problemen an seiner BMW eingebremst, konnte sich der ausgewiesene Road Racer aus dem bayrischen Vilsbiburg in den beiden Läufen gehörig steigern.

«Mit einem perfekten Start konnte ich mich im Samstagrennen sofort an die fünfte Stelle schieben. Über die gesamte Renndistanz habe ich um die dritte Position gekämpft. Am Ende war habe ich als Fünfter nur knapp meine erste Podiumsplatzierung versäumt. Mein Teamchef hat aus Jux einen Top-3-Platz für Sonntag vorhergesagt.»

Lange sah es aber nicht so aus, als ob Datzer die Prognose seines Teammanagers in die Tat umsetzen können würde. «Nach dem Start war ich zwar Vierter, aber dann hat sich das Getriebe nicht mehr sauber schalten lassen. Auch mit dem Grip am Vorderrad hatte ich meine liebe Not, deshalb wurde ich bis zum neunten Platz zurückgereicht.»

In der zweiten Rennhälfte hatte sich der BMW-Pilot seinen Problemen angepasst und er startete mit Sektorbestzeiten seine Aufholjagd. «In der letzten Runde war ich wieder an der vierten Stelle. Im Matador-Bogen konnte ich Sandro Wagner ausbremsen. Fast hätte ich auch noch Moritz Jenkner erwischt, aber mit Platz 3 bin ich mehr als zufrieden.»

Nicht nur das Team war von seinem Auftritt überrascht, auch seine Gegner zollten dem Road Racer nach seiner ersten Podiumsplatzierung Respekt. Nach vier von zehn Läufen hat Datzer 50 Zähler am Konto. Auf den Drittplatzierten Daniel Kirchhoff fehlen nur zwei Punkte und auch Jenkner liegt mit 60 Punkten in Schlagdistanz.

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