MV Agusta Brutale, nächste Generation

Von Rolf Lüthi
Keine investigative Recherche eines weitverzweigten Journalisten-Netzwerks, sondern eine simple Pressemitteilung: An der Motorradmesse Mailand wird die neue Generation der MV Agusta Brutale gezeigt.

Es wird ein komplett neues Chassis geben, auch die Schwinge wird neu sein. Dieses Fahrwerk soll dank geänderter Geometrie mit besserer Stabilität und präziserem Handling dem Fahrer mehr Vertrauen vermitteln. Federelemente und bremsen werden ebenfalls neu sein und das Ergonomie-Dreieck soll eine optimierte Sitzposition für maximale Kontrolle und Komfort ergeben.

Als Motorisierung wird die neueste Generation der Dreizylinder-Plattform verwendet. Dieser Motor wird bislang erst in den Reise-Enduros LXP Enduro Veloce und Orioli verbaut. Der Dreizylinder mit 931 ccm leistet 124 PS bei 10.000/min und 102 Nm bei 7000/min. Ob dessen Leistung für den Einbau in der neuen Brutale gesteigert wird, lässt und MV nicht wissen.

Die Bedienung der Assistenz-Elektronik soll klarer und intuitiver werden, und die MV Ride App soll ein digitaler Hub zum Motorrad werden, mit dem sich Parameter konfigurieren und personalisieren lassen.

Mit der Ankündigung einer verbesserten Zuverlässigkeit durch neue Produktionsprozesse und Qualitätskontrollen deutet MV indirekt an, dass in diesem Punkt in der Vergangenheit vereinzelt Probleme auftraten. Mit einer Garantie von 5 Jahren will MV jegliche Zweifel an der Haltbarkeit dieses Motorrads ausräumen.

Die nächste Brutale-Generation soll 2026 auf den Markt kommen, 25 Jahre nach der ersten Brutale, welche Vorreiterin war für das kantige Styling der aktuellen Nakeds. Und ja, auch das Design der neuen Brutale-Generation wird weiter entwickelt, mit aggressiveren Linien, verfeinerten Proportionen und einem Auftritt, der Power und Eleganz ausdrücken soll.

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