Langbahn-Team-WM

Für Martin Smolinski sind zwei WM-Titel möglich

Von Manuel Wüst - 12.09.2019 08:22

Die kommenden beiden Wochenenden bieten Martin Smolinski die Chance, zwei Weltmeistertitel auf der Langbahn zu gewinnen. «Ich werde alles daran setzen», verspricht der Bayer.

Nach dem vierten von fünf Rennen zur Weltmeisterschaft am vergangenen Samstag in Morizes hat Martin Smolinski zwar einen Punkt Rückstand auf den führenden Franzosen Dimitri Bergé, doch dieser kann schon in einem Lauf wettgemacht sein. «Der WM-Titel wird in Roden entschieden», hielt der Olchinger fest.

Smolinski ging in Südfrankreich mit drei Punkten Vorsprung ins Rennen und konnte diese in den Vorläufen halten, indem er zweimal Bergé schlagen konnte und ihm einmal unterlag. «Der Finalstart war nicht gut genug. Ich versuchte zwar noch mal auf Angriff zu fahren, dann sicherte ich aber lieber den Punkt für Platz 4», meinte er.

Bevor es am 22. September in Roden im fünften Grand Prix um den WM-Titel geht, kann Smoli am kommenden Samstag in Vechta Teamweltmeister auf der Langbahn werden. Josef Hukelmann hat ihn gemeinsam mit Max Dilger, Lukas Fienhage und Jörg Tebbe für das deutsche Nationalteam nominiert.

«Das Ziel ist ganz klar der Weltmeistertitel», so Smolinski, der die Mannschaft als Kapitän anführen wird. «Vechta hat mit seinem Rennen unter Flutlicht immer eine besondere Atmosphäre. Wenn wir als Team auf der Bahn und in der Box gut zusammenarbeiten und harmonieren, dann können wir für Deutschland gewinnen.»

Bereits am Freitag den 13. ist der Deutsche Meister beim McDonald’s Supercup in Cloppenburg dabei. «Dort herrscht immer eine atemraubende Atmosphäre», weiß der 34-jährige Smolinski. «Im Vorjahr habe ich im Finale den Sieg verpasst, dieses Jahr will ich ein Wörtchen mitreden. Der McDonald’s Supercup ist inzwischen eine der prestigeträchtigsten Trophäen, die man in Deutschland gewinnen kann.»

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