Rookie Marco Bezzecchi: «Ein unglaublicher Schritt»

Von Steve English
Moto2
Moto2-Rookie Marco Bezzecchi

Moto2-Rookie Marco Bezzecchi

Marco Bezzecchi steigt 2019 in die Moto2-Klasse auf. In Jerez bekam er am Freitag die erste Gelegenheit, mit dem Red Bull KTM Tech3 Team zu testen. «Ich hatte viel Spaß», erzählte er.

Marco Bezzecchi beendete ein starkes Moto3-Jahr auf WM-Rang 3. Mit dem Red Bull KTM Tech3 Team wagt er als Teamkollege von Philipp Öttl 2019 den Schritt in die nächsthöhere Klasse.

«Ich hatte viel Spaß auf dem Moto2-Bike, es ist ein unglaublicher Schritt von der Moto3-Klasse. Wir haben sehr gut an der Balance und der Pace des Motorrads gearbeitet, alles war neu für mich und für das Team. Wir haben uns unsere Zeit genommen und mit Ruhe die beste Basis für den Samstag gesucht», berichtete der Italiener nach dem ersten Testtag in Valencia, den er auf Rang 26 beendete. Der Rückstand auf die Tagesbestzeit von Lorenzo Baldasarri betrug 2,225 sec.

«Von der ersten bis zur letzten Runde habe ich es genossen. Aber wir haben noch einige Sachen zu verbessern, auch mit dem Gewicht. Ich glaube, wir können uns am Samstag steigern», meinte der Moto2-Rookie, der gleich mehrere Unterschiede zu seinem alten Motorrad feststellte: «Die Power ist der größte Unterschied. In dem Moment, in dem du das Gas berührst, bekommst du eine unglaubliche Power. Da ist schnell ein Wheelie dabei, das ist schwierig zu kontrollieren. Schritt für Schritt habe ich versucht, Grip auf den Hinterreifen zu bekommen, es kommt langsam.»

«Der Speed in den Kurven ist komplett anders. In beiden Klassen musst du hart bremsen, aber je schneller du auf dem Moto3-Bike von der Bremse gehst, desto schneller wirst du. Mit diesem Motorrad musst du manchmal etwas länger auf der Bremse bleiben, damit das Hinterrad nicht durchdreht», ergänze er und stellte fest, dass sich auch die Sitzposition verändert: «Die richtige Position auf dem Bike zu finden, ist sehr schwierig, daran muss ich arbeiten. Du kannst nur mit deinem Körper viel am Set-up verändern.»

«Wir hatten viele Schwierigkeiten am ersten Tag, aber das Team hat sehr gut gearbeitet. Sie hören mir zu und ich mache es auch. Am Ende konnten wir eine ziemlich gute Abstimmung finden, mit der wir am Samstag anfangen», lobte er die Zusammenarbeit mit dem KTM-Tech3-Team.

Die Moto2-Kategorie hält nicht nur für die Rookies Neuerungen bereit, erstmals wird 2019 ein Triumph-Dreizylindermotor eingesetzt. «Für mich ist es einfach die Umstellung auf die neue Kategorie, nicht auf einen neuen Motor. Das ist ein wichtiger Punkt, die anderen Fahrer müssen sich wie ich auch anpassen, aber vielleicht ist es schwieriger nach vielen Jahren, in denen sie ein anderes Moto2-Bike gefahren sind. Für mich ist es neu», kommentierte der 20-Jährige. «Ich habe gesehen, dass andere Rookies wie Bulega, Di Giannantonio, Jorge [Martin] schnell sind. Ich will auch schnell sein», schmunzelte er.

Die Ergebnisse Moto2-Test, Jerez, 23. November

1. Baldasssarri, Kalex, 1:42,203
2. Marini, Kalex, + 0,143
3. Lowes, Kalex, +0,282
4. Fernandez, Kalex, + 0,520
5. Gardner, Kalex, + 0,533
6. Schrötter, Kalex, + 0,540
7. Bulega, Kalex, + 0,566
8. Binder, KTM, + 0,574
9. Alex Márquez, Kalex, + 0,615
10. Navarro, Speed-up, + 0,678
11. Nagashima, Kalex, + 0,751
12. Lüthi, Kalex, + 1,035
13. Locatelli, Kalex, + 1,092
14. Corsi, Speed-up, + 1,141
15. Martin, KTM, + 1,58
16. Vierge, Kalex, + 1,165
17. Pratama, Kalex, + 1,356
18. Di Giannantonio, Speed-up, + 1,494
19. Bastianini, Kalex, + 1,534
20. Pawi, Kalex, + 1,613
21. Aegerter, MV Agusta, + 1,776
22. Manzi, MV Agusta, + 1,801
23. Tulovic, KTM, + 1,806
24. Odendaal, NTS, + 1,842
25. Dixon, KTM, + 2,198
26. Bezzecchi, KTM, + 2,225
27. Bendsneyder, NTS, + 2,361
28. Chantra, Kalex, + 2,433
29. Öttl, KTM, + 3,213
30. Cardelús, KTM, +3,483

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