Brad Binder (KTM): «Moto2-WM noch nicht entschieden»

Von Mario Furli
Moto2
Brad Binder stand zuletzt zweimal auf dem Podest

Brad Binder stand zuletzt zweimal auf dem Podest

Sein Aufstieg in die MotoGP-WM ist beschlossen, zuvor will Brad Binder aber noch ein Wörtchen um den Moto2-Titel mitreden. Der Red Bull-KTM-Ajo-Pilot spricht über die erste Saisonhälfte und seine Ziele.

Im Vorjahr feierte Brad Binder drei Siege und beendete die Moto2-WM hinter Weltmeister Francesco Bagnaia (Kalex) und seinem Teamkollegen Miguel Oliveira, die für 2019 beide in die MotoGP-Klasse wechselten, auf Rang 3. Damit war der Red Bull-KTM-Ajo-Pilot einer der großen WM-Favoriten für die laufende Saison.

Das erste Jahr mit den neuen 765-ccm-Dreizylinder-Motoren von Triumph erwies sich für KTM aber als Herausforderung, denn die Konkurrenz von Kalex hatte zunächst eindeutig die Nase vorne. Vor der Sommerpause tankte Binder mit zwei zweiten Plätzen in Assen und auf dem Sachsenring aber wieder Selbstvertrauen. Trotz 52 Punkten Rückstand auf WM-Leader Alex Márquez (Kalex) will der Südafrikaner den Moto2-WM-Kampf noch nicht aufgeben, bevor er 2020 zu Red Bull KTM Tech3 in die Königsklasse wechselt.

Wie würdet du die erste Hälfte der Saison 2019 bewerten?

Binder: Die erste Hälfte des Jahres war schwierig, weil wir einige Herausforderungen zu bewältigen hatten. Das Wichtigste ist, dass sich die Dinge Stück für Stück richtig zusammenfügen. Ich bin glücklich mit den Ergebnissen, die wir zuletzt erzielt haben – zwei Podestplätze in Folge in den Niederlanden und in Deutschland. Ich freue mich auf die zweite Hälfte der Saison und darauf, mich wieder an die Arbeit zu machen.

Was war bisher der beste Moment des Jahres?

Meine besten Momente waren die letzten zwei Grand Prix. Das Ergebnis in Assen war großartig, weil ich lange nicht mehr auf dem Podium gestanden war. Den zweiten Platz auf dem Sachsenring haben wir noch mehr verdient, weil das Team wirklich hart gearbeitet hat. Außerdem mussten wir uns von hinten nach vorne kämpfen.

Was würdest du nach der Sommerpause gerne verbessern?

Das wichtigste Problem, das wir jetzt lösen müssen, ist das Chattering, das sich über die letzten paar Rennen gezogen hat. Ich glaube, wenn wir das verbessern und ein stabileres Gefühl vom Anfang bis zum Ende des Rennens finden können, dann sind wir besser vorbereitet, um um den Sieg zu kämpfen und konstant vorne dabei zu sein.

Welches Ziel verfolgst du für den Rest der Saison?

Das Ziel ist, den Rückstand auf die Leader in der Tabelle so gut wie möglich zu verkürzen. Ich glaube nicht, dass der WM-Kampf schon vorbei ist, wenn wir so weiter arbeiten und die Dinge sich so entwickeln, wie wir hoffen und planen, können wir noch im Kampf um den Titel mitmischen.

Moto2-WM-Stand nach 9 von 19 Rennen: 1. Alex Márquez 136. 2. Lüthi 128. 3. Fernandez 102. 4. Baldassarri 97. 5. Navarro 97. 6. Schrötter 97. 7. Marini 90. 8. Binder 84. Ferner: 19. Aegerter 12. 28. Tulovic 3. 30. Raffin 3.

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