Sam Lowes und Fernandez: Gastspiel bei Superbike-Test

Von Nora Lantschner
Moto2
Sam Lowes und Augusto Fernandez in Barcelona

Sam Lowes und Augusto Fernandez in Barcelona

Sam Lowes und Augusto Fernandez mischten sich in Barcelona zwei Tage lang unter die Superbike-Asse. Die Marc-VDS-Fahrer durften zwar ihre Moto2-Maschinen nicht steuern, waren aber trotzdem fleißig – inklusive Video.

Privattests mit den Kalex-Rennmotorrädern sind laut Corona-Sonderregeln für die Saison 2020 zwar verboten, der belgische Moto2-Rennstall Marc VDS wollte im Hinblick auf den WM-Neustart aber trotzdem einen zusätzlichen Testlauf durchführen und nutzte dafür den Superbike-Test am 8. und 9. Juli in Barcelona: Sam Lowes und Augusto Fernandez setzten sich zu Trainingszwecken auf eine Yamaha R1.

«Ich bin sehr glücklich mit unserer Pre-Season, ich konnte dadurch meine Schulter testen und vor allem an meiner Ausdauer auf dem Motorrad arbeiten», erklärte Lowes anschließend. Zur Erinnerung: Den Moto2-Auftakt in Doha hatte er aufgrund einer Verletzung an der rechten Schulter im Wintertest nur als Zuschauer vom Streckenrand aus verfolgen können. «Meiner Schulter geht es jetzt gut, ich spüre keine Schmerzen, habe fast die volle Beweglichkeit zurückbekommen und konnte eine Renndistanz perfekt abspulen. Ich fühle mich gut und bereit, loszulegen.»

Der 29-jährige Brite verfolgt ambitionierte Ziele: «Mein Ziel ist es, regelmäßig um die Spitzenplätze zu kämpfen und im Titelkampf mitzureden. Dafür wird es sehr wichtig, in Jerez gut zu starten. Denn mit einem derart engen Rennkalender wird der Auftrieb, den dir ein gutes Ergebnis gibt, ein wichtiger psychologischer Faktor für alle sein.»

«Es war ein positiver Test. Auch wenn wir unsere Rennmaschinen nicht fahren durften, konnten wir die Zeit und die Testkilometer gut nutzen», bestätigte sein Teamkollege Augusto Fernandez. «Ich fühle mich körperlich gut vorbereitet und die Arbeit, die wir in diesen Wochen auf dem Motorrad geleistet haben, wird uns in den ersten Rennen sicher eine große Hilfe sein.»

Nach dem Ausfall in Doha ist der dreifache Saisonsieger von 2019 heiß auf die Rückkehr auf seine Kalex: «Ich kann es nicht erwarten, nach Jerez zu kommen und das Adrenalin eines Rennes wieder zu spüren. Unabhängig vom überarbeiteten Kalender ist mein Ziel das geblieben, was ich mir schon im März gesetzt hatte: An jedem Wochenende um einen Podestplatz und den Sieg zu kämpfen. Ich hoffe, dass ich im Titelkampf dabei sein kann. Der Schlüssel dazu wird in dieser Saison die Konstanz sein, man darf keine Fehler machen.»

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