Tom Lüthi und Marcel Schrötter sind «absolut bereit»

Von Mario Furli
Moto2
Tom Lüthi beim Jerez-Test

Tom Lüthi beim Jerez-Test

Diese Woche geht es auch für die Liqui Moly Intact GP-Moto2-Mannschaft nach vier Monaten Pause endlich zurück auf die Rennstrecke: Was Marcel Schrötter und Tom Lüthi für das Doppel-Event in Jerez de Frontera erwarten.

Nachdem Tom Lüthi den Vorsaison-Test in Jerez im Februar mit der Bestzeit abschloss, kehrt der Liqui Moly Intact GP-Fahrer gut vorbereitet auf die 4,4 Kilometer lange Strecke in Andalusien zurück, wo nach vier Monaten Zwangspause ein Neustart in die Motorrad-WM gewagt wird. Die Bedingungen im Hochsommer werden allerding deutlich anders sein als noch im Winter. Heiße zwei Wochen bei Temperaturen von bis zu 37 Grad warten auf den WM-Dritten vom letzten Jahr und seinen Teamkollegen Marcel Schrötter, der ebenfalls endlich wieder auf seine Kalex-Maschine steigen und mit der Arbeit beginnen will.

Bevor der Ausbruch der Corona-Pandemie zum Stopp der Saison führte, holte Schrötter in Katar den siebten Platz. Die Pace des 27-Jährigen im Auftaktrennen stimmt zuversichtlich für den weiteren Verauf der Saison. Lüthi holte nach einem schwierigen Wochenende mit einem komplett geänderten Motorrad am Sonntag beim Katar-GP den zehnten Rang. In Jerez hofft der ehrgeizige Schweizer, von Anfang an wieder vorn dabei zu sein. Zunächst steht am Mittwoch auch noch eine Testsession an.

«Ich bin absolut bereit und freue mich riesig, dass wir tatsächlich jetzt loslegen können. Es freut mich auch, dass wir direkt in Jerez starten», unterstrich Tom. «Ich habe wirklich gute Erinnerungen an die Strecke. Die Vorsaison-Tests liefen richtig gut, wir konnten uns gut darauf vorbereiten. Natürlich bin ich mir bewusst, dass die Bedingungen anders sein werden. Aktuell sieht es so aus, als ob es sehr heiß wird, wodurch sich der Asphalt natürlich auch aufheizt und speziell wird. Ich freue mich aber auch, das Team zu sehen, zusammenzuarbeiten und vor allem, endlich wieder mein Motorrad zu fahren.»

Der WM-Dritte von 2019 erklärte zudem: «Rein von den Erwartungen her möchte ich natürlich besser abschneiden als in Katar, denn ein zehnter Platz war natürlich nicht, was wir uns erhofft und vorgestellt haben. Ich hoffe, dass ich schnell in meinen Rhythmus finde. Ich persönlich empfinde es als positiv, dass wir am Mittwoch noch einen kleinen Test fahren können. Ziel wird es sein, sich schnellstmöglich wieder zurechtzufinden und auf Speed zu kommen. Wir möchten dann am Rennwochenende über alle Sessions hinweg eine gute Performance abliefern, um am Sonntag im Rennen vorn mitmischen zu können», gab der 33-Jährige den Plan vor.

«Ich fühle mich bereit, schließlich haben wir alle lang genug gewartet und gehofft», stimmte Schrötter seinem Intact-Kollegen zu. «Wir können nach all den Zweifeln echt zufrieden sein, dass die Saison doch noch so umfangreich zustande kommt. Immerhin war lange Zeit nicht klar, ob wir dieses Jahr überhaupt Rennen fahren können. Ein mulmiges Gefühl bleibt aber, denn die Infektionszahlen steigen wieder und wer weiß, ob die Maßnahmen nicht doch wieder strenger werden, was dann ja zwangsläufig auch uns beeinflussen wird. Dennoch freue ich mich, dass es in Jerez jetzt endlich losgehen kann.»

Der Deutsche reiste schon Anfang Juli nach Spanien. «Ich bin sehr motiviert, fühle mich fit und bin gut drauf», versicherte er. «Ich finde es zwar positiv, dass es am Mittwoch einen Test gibt, aber wegen mir hätte es auch regulär am Freitag losgehen können. Nichtsdestotrotz können wir uns wieder einarbeiten und die neuen Vorschriften erproben. Mein Ziel ist es natürlich, besser zu sein als im letzten Jahr, als ich mit dem gebrochenen Fuß zu kämpfen hatte, aber auch das Resultat von Katar gilt es zu steigern. Generell freue ich mich riesig, meine Jungs wieder zu sehen und gemeinsam unterwegs zu sein», ergänzte Marcel.

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