Jesko Raffin (NTS/29.): «Dort gehören wir nicht hin»

Von Maximilian Wendl
Moto2
Jesko Raffin kam in Jerez bislang nicht zurecht

Jesko Raffin kam in Jerez bislang nicht zurecht

Mit seinem bisherigen Wochenende in Jerez ist Moto2-Fahrer Jesko Raffin nicht zufrieden. Der Schweizer geht vom 29. Platz aus ins Rennen und vermisst Rhythmus und Vertrauen in seine Maschine.

«Es ist frustrierend», sagt Jesko Raffin mit Blick auf die Zeitenliste enttäuscht. Der Schweizer kam in den bisherigen Trainings und der Qualifikation – der ersten nach der viermonatigen Corona-Unterbrechung – überhaupt nicht in Tritt. Er startet in das Moto2-Rennen vom 29. Platz und meint: «Dort gehören wir nicht hin. Aber im Moment finde ich keinen Weg, das Motorrad schneller zu bewegen.»

Problematisch sind neben den heißen Bedingungen auch die fehlenden Erfahrungswerte auf seiner NTS-Maschine, erklärt Raffin: «Mir fehlt einfach das Vertrauen. Trotzdem dürfen wir den Kopf nicht hängen lassen. Auch wenn bis zum Rennen kein Wunder zu erwarten ist, müssen wir abwarten, was morgen passiert. Ich hoffe natürlich, dass wir über die Distanz stärker sind als in einer einzelnen Runde. Wichtig ist, dass wir sauber und konzentriert weiterarbeiten, dranbleiben und unsere Aufgaben erledigen. Ich bin mir sicher, dass es bald klick machen wird und wir zu unserer Form zurückkehren werden.»

In Katar beendete Raffin den Saisonauftakt auf dem 23. Platz, obwohl er sich Punkte erhofft hatte. Damals sagte der 24-Jährige: «Das erste Saisonrennen ist leider ziemlich enttäuschend zu Ende gegangen. Ich bin schon aus der ersten Runde als Letzter zurückgekommen. Ich wurde einmal sehr weit nach außen gedrückt und musste auf den Grünstreifen ausweichen. Das Gleiche passierte nur wenige Kurven später noch einmal, als ich wieder von der Piste abkam. Also waren die Aussichten auf ein besseres Abschneiden von vornherein geschmälert. Diese zwei Zwischenfälle sollen aber auf keinen Fall als Ausrede herhalten. Unsere Pace war heute nicht so wie erwartet.»

Für das Rennen, das um 12.20 Uhr auf dem Circuito de Jerez-Àngel Nieto beginnt, hofft Raffin auf eine Steigerung und darauf, endlich wieder in seinen Rhythmus zu finden.

Spanien-GP, Moto2, Q2

1. Jorge Martin, Kalex 1:41,384
2. Jorge Navarro, Speed-up, + 0,181
3. Sam Lowes, Kalex, + 0,300
4. Luca Marini, Kalex, +0,323
5. Marco Bezzecchi, Kalec, + 0,338
6. Aron Canet, Speed-up, + 0,466
7. Marcel Schrötter, Kalex, + 0,485
8. Tetsuta Nagashima, Kalex + 0,505
9. Xavi Vierge, Kalex, + 0,595
10. Lorenzo Baldassarri, Kalex, + 0,626
11. Enea Bastianini, Kalex, + 0,698
12. Remy Gardner, Kalex, + 0,778
13. Edgar Pons, Kalex, + 0,915
14. Hector Garzo, Kalex, + 0,980
Ferner
19. Thomas Lüthi, Kalex
29. Jesko Raffin, NTS

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