Sito Pons nach Steuerbetrugsvorwürfen freigesprochen
Der zweifache 250er-Weltmeister und aktuelle Moto2-Teambesitzer Sito Pons kann nach dieser Entscheidung tief durchatmen: Das Gericht von Barcelona sprach den Spanier nach dessen Steuerbetrugsvorwürfen frei.
Die Staatsanwaltschaft forderte für den mutmaßlichen Steuerhinterzieher 24 Jahre Haft und eine Geldbuße in Höhe von 12 Millionen Euro – zusätzlich zur Rückzahlung der ausstehenden 2,7 Millionen Euro.
Das Höchstgericht in Barcelona sprach den ehemaligen Weltmeister von den sechs Anklagepunkten der Steuerbehörden frei. Die achte Sektion des Berufungsgerichts bewies, dass Pons in diesen vier Jahren mehr als 200 Tage damit verbrachte, Rennstrecken auf der ganzen Welt zu bereisen und er die erlaubten Aufenthaltstage in Spanien nicht überschritten hat. Sein Steuerwohnsitz und der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen befand sich demnach in 2010 und 2012 in Monaco und von 2013 bis 2014 tatsächlich in Großbritannien.
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