NTS: Mit Hector Garzo in Valencia zurück in der WM
MotoE-Pilot Hector Garzo gibt beim Saisonfinale der Motorrad-WM 2023 in Valencia in der kommenden Woche ein Gastspiel in der Moto2-WM. Das Besondere daran: Er wird auf einer NTS sitzen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aufmerksamen Beobachtern fiel beim Studieren der Ergebnislisten des JuniorGP-Finales in Valencia Anfang November ins Auge, dass Hector Garzo zumindest in den Trainings-Sessions der Moto2-EM einmal mehr für das MMR Team auf einer NTS im Einsatz war.
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Dabei bereitete der Spanier, der die MotoE-WM 2023 für Dynavolt Intact GP auf Gesamtrang 4 abschloss, einen Wildcard-Einsatz mit dem japanischen Chassis-Hersteller in der Moto2-WM vor, nachdem NTS Ende 2021 aus der Weltmeisterschaft verschwunden war. Die Motorenspezifikation entsprach deshalb nicht den Vorschriften der Europameisterschaft, eine Disqualifikation war die logische Folge. "Ich bin ein Testfahrer, ich habe nur für den Grand Prix gearbeitet, den ich mit einer Wildcard bestreiten werde", erläuterte Garzo dazu im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. "Ich glaube, dass das Motorrad konkurrenzfähig ist, aber noch ein bisschen mehr Zeit und Arbeit braucht, zum Beispiel beim Top-Speed und solchen kleinen Dingen."
Immerhin: Im Qualifying der Moto2-EM kam Garzo in Valencia auf der NTS auf die zweitschnellste Zeit, wobei er 0,420 sec auf den Europameister Senna Agius einbüßte, der für das Liqui Moly Husqvarna Intact GP Junior Team eine Kalex steuerte.
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Mit welchen Erwartungen geht Garzo seinen Wildcard-Aufritt in der Moto2-WM an, den das Team MMR mit Unterstützung von RW Racing GP abwickeln wird? "Ich erwarte, einen guten Job zu machen, zu zeigen, was ich kann, und zu versuchen, zumindest in den Top-10 zu sein. Ich weiß, dass das schwierig wird. Wir werden es aber versuchen. Als Fahrer will man immer an der Spitze sein. Ich bin in der Vergangenheit schon in der Moto2 gefahren und habe in Valencia 2020 auch schon einen Moto2-Podestplatz geholt", erinnerte er.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das sei für den diesjährigen Gastauftritt keine realistische Zielsetzung, ist sich der 25-Jährige aus Paterna nahe Valencia bewusst. "Natürlich werde ich das Wochenende dennoch angehen, als würde ich das Rennen gewinnen. Ich will aber auch realistisch sein. Wir sind jetzt in einer anderen Position. Es gibt viele Dinge, die das Motorrad braucht." Genau dem wolle man im Rahmen des GP-Starts näher auf den Grund gehen.
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