Alonso: Droht ihm dasselbe Schicksal wie Jaume Masia?
Moto3-Weltmeister David Alonso tut sich noch schwer in der Moto2. Die Fortschritte bei er Anpassung an das Kalex-Bike sind da, der große Durchbruch ist ihm bislang aber noch nicht gelungen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Moto2-Rookie David Alonso konnte in Austin seine ersten zwei Punkte in der mittleren Kategorie der Motorrad-Weltmeisterschaft einfahren. Der 18-Jährige tut sich nach wie vor schwer, seinen Fahrstil an das 765-ccm-Bike anzupassen. Nach Rang 21 und 20 in Thailand und Argentinien war der 14. Platz auf dem Circuit of the Americas ein kleiner, aber wichtiger Schritt nach vorne. "Im Nassen hatte ich zunächst Probleme auf der Bremse. Als die Strecke abtrocknete, hatte ich ein besseres Gefühl und konnte die Jungs vor mir überholen", blickte Alonso zurück.
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Der Moto3-Weltmeister liegt momentan in der WM-Tabelle nur auf Rang 24. Er arbeitet hart daran, um Fortschritte zu erzielen. Ein weiterer Schritt soll am kommenden Wochenende auf dem Lusail International Circuit gelingen – dort hatte er 2024 einen seiner 14 Saisonsiege gefeiert. "In Katar werden wir mit der Dynamik des letzten Wochenendes weitermachen, um zu bestätigen, was wir gelernt haben", meinte Alonso. Vor allem an einem Manko will der Aspar-Pilot in der Wüste von Katar arbeiten. "Ich habe jetzt ein besseres Gefühl auf der Bremse. Jetzt kommen wir auf eine Strecke, auf der man viel mit dem Gas um die Kurven sliden muss – so wie in Argentinien. Dort haben wir gesehen, woran es uns noch mangelt. Dieses Wochenende wird eine gute Gelegenheit sein, an diesen Punkten zu arbeiten." Einer der es jetzt schon besser macht, ist Teamkollege Daniel Holgado. Der Spanier fand sich in der Moto2-Klasse von Beginn an gut zurecht – in den ersten drei Saisonrennen landete er immer in den Top-10. In der Gesamtwertung liegt der Moto3-Vizeweltmeister derzeit mit 23 Punkten auf Position 8. An Katar hat auch er positive Erinnerungen – 2024 belegte er dort den 2. Platz.
"Ich mag die Strecke, und ich denke, dass wir dort gut abschneiden können, wenn wir auf dieser Linie weiterarbeiten", ist der 19-Jährige zuversichtlich. "Im Vergleich zu Argentinien habe ich mich in vielen Aspekten verbessert, und ich gewinne weiter an Erfahrung in einer sehr komplizierten Kategorie. Nach und nach verstehe ich viel mehr und bin auf einer sehr guten Linie."
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Bleibt zu hoffen, dass es David Alonso nicht so ergeht wie Jaume Masia. Der Moto3-Weltmeister von 2023 stieg 2024 in die Moto2-WM auf und erlebte dort ein sportliches Desaster – mit mageren sechs Punkten belegte er in der Gesamtwertung den 28. Rang. 2025 fährt der Spanier in der Supersport-WM.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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