2013: Tadayuki Okada leitet Moto2-Team

Von Sharleena Wirsing
Moto2
Teammanager Tadayuki Okada

Teammanager Tadayuki Okada

Ex-GP-Pilot Tadayuki Okada wird ab 2013 das neue Moto2-Team «Honda Asia Team Tady» leiten. Sein Ziel ist es, wieder mehr japanische Fahrer in der Weltmeisterschaft zu platzieren.

Im nächsten Jahr wird der ehemalige GP-Pilot Tadayuki Okada mit seinem eigenen Moto2-Team «Honda Asia Team Tady» und einem japanischen Piloten in der Motorradweltmeisterschaft an den Start gehen. «Ich bin sehr froh mitteilen zu dürfen, dass mein neues Team ‹Honda Asia Team Tady› ab 2013 in der Weltmeisterschaft antreten wird», gab der Japaner nun bekannt.

Im Zusammenarbeit mit «Two Wheels Motor Racing», dem Promoter der Asiatischen Motorradmeisterschaft, und Honda will Okada seine Idee, eine Plattform für junge asiatische Talente zu schaffen, umsetzen. Das Team wird exklusiv mit Moriwaki zusammenarbeiten, um ein konkurrenzfähiges Bike für 2013 an den Start zu bringen. Da Yuki Takahashi bereits Erfahrungen mit einem Moriwaki-Bike sammeln konnte, durfte er die Maschine am Montag in Valencia testen, doch die endgültige Fahrerwahl wird erst Ende November getroffen.

Da in den letzten Jahren wenige japanische Fahrer grosse Erfolge feiern konnten, will Okada seinen Landsleuten nun helfen ihre Ziele in der Weltmeisterschaft zu erreichen. «Seit ich mit 18 Jahren begann Strassenrennen zu fahren, war es immer mein Traum GP-Pilot zu werden und Weltmeister zu sein. 1993 erhielt ich die Chance für Honda in der Weltmeisterschaft anzutreten. Das hat mein gesamtes Leben verändert. Obwohl ich in den acht Jahren leider keinen WM-Titel holen konnte, habe ich 1997 in der 500-ccm-Klasse Rang 2 erreicht, was das beste Resultat eines Japaners in dieser Klasse war. Meinen grossen Erfahrungsschatz, den ich im Grand-Prix-Sport, in der Superbike-WM und als Teammanager in der Britischen Superbike-Meisterschaft aufbauen konnte, will ich nun für junge Fahrer nutzen, die vom WM-Titel träumen, wie ich es einst tat», erklärt der Japaner seine Ziele.

Doch nicht nur die Förderung junger asiatischer Talente reizt den Japaner, sondern auch die Herausforderung als Teammanager zu agieren und wieder ein Teil der Weltmeisterschaft zu sein. «Ein Teammanager im GP-Sport zu sein ist eine neue Erfahrung für mich, aber ich werde mir viel Mühe geben, um das Team konkurrenzfähig zu machen, die Fähigkeiten der Fahrer zu verbessern und eine aktive Rolle im Paddock zu übernehmen.»

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