Stefan Bradl: Personelle Änderungen im Team

Von Günther Wiesinger
Moto2
Stefan Bradl in Almeria

Stefan Bradl in Almeria

Stefan Bradl wechselt in die Moto2-Klasse und verliert zwei renommierte Techniker im Team.

Stefan Bradl wechselt von der 125-WM in die neue Moto2-Klasse. In Almeria/Spanien hat er letzte Woche erstmals mit der neuen Suter-MMX getestet. Im Januar wird das Team Viessmann Kiefer Racing erstmals die eigenen Motorräder für Bradl und Leonov zur Verfügung haben.

Stefan Bradl wird nicht der einzige deutsche Teilnehmer in der Moto2-WM sein, die mit 600-ccm-Viertrakt-Einheitsmotoren von Honda gefahren wird. Im Racing Team Germany wird auch Arne Tode mitmischen, der viel Erfahrung mit 600-ccm-Viertaktern hat. Wir haben uns mit Stefan Bradl über die Moto2-Klasse und personelle Änderungen im Team unterhalten.

Dein Landsmann Arne Tode war zweimal Deutscher Supersport-Meister. Kann es sein, dass er durch seine Viertakt-Erfahrung ganz vorne mitfährt?
Keine Ahnung. Hat er so einen grossen Vorteil? Ich kann ihn nicht einschätzen.

Mit Elektronikspezialist Patrick Unger und Motorenmann Jürgen Lingg hast du zwei technische Stützen des Kiefer-Teams verloren.
Wir sind nicht im Bösen auseinandergegangen. Patrick hat uns klipp und klar gesagt, dass er ein anderes Angebot für 2010 hat. Jetzt hat er sich für das Ajo-Team entschieden.

Ist der Elektroniker wegen der Einheits-ECU in der Moto2 nicht mehr so wichtig?
Das kann natürlich sein. Patrick war von den Viertaktern allgemein nicht so begeistert. Ich glaube, dass die 125er nur noch zwei, drei Jahre Zweitakter sein werden. Dann werden die auch auf 250-ccm-Viertakter umstellen.

Hast du nach der verpatzten 125-ccm-WM-Saison 2009 gesagt, es muss sich im Team auch bei der Technik-Mannschaft etwas ändern?
Nein, das ist wenig von mir beeinflusst worden. Dass personelle Änderungen vorgenommen werden für 2010, haben Stefan und Jochen Kiefer entschieden. Sie haben mir zwar Bescheid gegeben, sie haben mich auch ein bisschen um Rat gefragt. Aber viel zu bestimmen habe ich nimmer gehabt.

Klingt da eine gewisse Unstimmigkeit zwischen den Kiefers und Bradls durch?
Nein, es gibt keine. Letztendlich liegt die Entscheidung bei Kiefer.

Wie sehr schmerzt es, dass es nicht einmal mit dem geplanten 250er-Test geklappt hat?
Das ist schwach, ja. Ich hätte so ein Gerät gerne mal probiert. Das werde ich abhaken müssen. Ich glaube nicht, dass wir noch irgendwo eine 250er ausgraben.

Drei Seiten mit allen Hintergründen und Erkenntnissen vom Almeria-Test und dazu ein ausführliches Interview mit Stefan Bradl als Rückblick auf die 125er-Karriere und Ausblick auf die neue Moto2-Herausforderung, lesen Sie in der neuen Motorsport-Wochenzeitschrift SPEEDWEEK. Ausgabe 1/2010 von heute bis 4. Januar für 2 Euro im Zeitschriftenhandel erhältlich.
 

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