Izan Guevara: Nachfolger von Joan Mir?

Von Sarah Göpfert
Moto3
Moto3-Rookie Izan Guevara

Moto3-Rookie Izan Guevara

Nach Jorge Lorenzo und Joan Mir hat Mallorca ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Izan Guevara gewann 2020 die Junioren-WM, 2021 startet er für das Aspar Team in der Moto3-WM. Wird er die großen Fußstapfen füllen?

Mit dem Gesamtsieg des European Talent Cup 2019 sowie dem Gewinn der Junioren-WM in seiner Rookie-Saison 2020 gilt Izan Guevara als einer der erfolgversprechendsten Nachwuchsfahrer im Moto3-Paddock. In diesem Jahr wird der 2004 geborene Guevara im Aspar Team sein Moto3-WM-Debüt geben. Es wird seine bereits dritte Saison im Team von Jorge Martínez Aspar sein, die erste in den Farben von GASGAS.

Dass Mallorca talentierte Fahrer hervorbringt, ist spätestens seit Joan Mirs Titelgewinn in der Königsklasse kein Geheimnis mehr. Auch der fünffache Weltmeister Jorge Lorenzo stammt von der spanischen Insel, lebt aber inzwischen in der Schweiz. Nun steht mit dem aus Palma stammenden Guevara ein weiteres Talent in den Startlöchern, welches zu Beginn seiner Karriere zunächst eine ganz andere Richtung einschlagen sollte: «Als Kind wurde ich im Fußballverein angemeldet, in dem auch mein Bruder bereits spielte. Doch mir machte der Sport keinen Spaß, ich blieb am Rand stehen und sagte, dass ich Motorrad fahren will», erinnerte sich der 16-Jährige schmunzelnd.

Nach anfänglichen Problemen, zeigte der Mallorquiner 2020 eine beeindruckende zweite Saisonhälfte mit fünf Siegen und acht Podestplätzen, die ihm zum Titel in der Moto3-Junioren-WM verhalfen. «Wegen der Corona-Pandemie verpasste ich den Vorsaison-Test und musste die Saison beim ersten Rennen in Portugal beginnen. Zusätzlich zum Trainingsrückstand hatten wir Probleme mit der Schwinge, wodurch ich sehr viel Bewegung im Motorrad hatte, weshalb ich nur auf Platz 8 landete.»

«Portugal war sozusagen unsere Vorsaison, um das Bike-Set-up einzustellen. Zur zweiten Veranstaltung in Jerez fühlte ich mich endlich wohl auf dem Motorrad und wurde eins mit ihm. Von dem Moment an, wo das Gefühl stimmte, kamen die Podestplätze und Siege», erinnerte sich Guevara gern zurück.

Der Nachwuchsracer war vor allen Dingen von der hohen Leistungsdichte der Moto3-Junioren-WM überrascht. «In dieser Kategorie lernt man hart und konsequent zu fahren, denn wenn man nur eine Sekunde die Konzentration verliert, ist man von drei oder vier Fahrer umzingelt, die einen überholen. Die Junioren-WM bereitet die Piloten daher ideal auf die Moto3-WM vor.»

Vom 16. bis 18. März wird der Moto3-Rookie dann beim offiziellen Vorsaisontest der Moto3 und Moto2-Klasse zum ersten Mal auf seiner Aspar-GASGAS-Maschine Platz nehmen dürfen.

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