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David Alonso (CFMOTO): «Ich mag das neue Bike sehr»

Von Jordi Gutiérrez
David Alonso #80 in den neuen Farben für die Moto3-Saison 2024

David Alonso #80 in den neuen Farben für die Moto3-Saison 2024

Moto3-Titelanwärter David Alonso äußerte sich nach seiner Bestzeit am ersten offiziellen Testtag 2024 zu seinen Eindrücken von der neuen RC250GP und seiner Herangehensweise an die WM-Saison.

Mit vier GP-Siegen stürmte David Alonso im Vorjahr auf den dritten WM-Rang. Dass er dabei auch der beste Rookie des Jahres war, geriet angesichts seiner souveränen Auftritte gerade im Finish der Rennen fast in Vergessenheit.

Woran keiner zweifelt: In seinem zweiten Jahr in der Moto3-WM zählt der erste GP-Sieger für Kolumbien in seinen neuen CFMOTO-Aspar-Farben zu den Titelanwärtern. Seiner Favoritenrolle wird der 17-Jährige bisher auch in den Wintertests gerecht, den Mittwoch in Jerez beendete er mit Bestzeit.

«Wir haben gut gearbeitet, auch wenn ich einen kleinen Sturz hatte», erzählte Alonso SPEEDWEEK.com. «Wir haben aber generell gut im Hinblick auf die Rennpace gearbeitet und ich habe das Motorrad auf dieser Strecke verstanden, auf der es um den Kurvenspeed geht. In Portimão gibt es viele harte Bremspunkte, hier in Jerez steht der Kurvenspeed im Vordergrund. Es ist gut, dieses Motorrad unter beiden Voraussetzungen zu verstehen.»

Die Pierer Mobility AG brachte für die Moto3-Saison 2024 eine neue 250-ccm-Einzylinder-Viertakt-Rennmaschine (KTM, Husqvarna, GASGAS und CFMOTO sind baugleich). «Ich mag das neue Bike so sehr», schwärmte Alonso. «Es ist in gewisser Weise vertraut, ich habe ja schon 2021 und 2022 in der JuniorGP damit gearbeitet. Es ist aber nicht mehr dasselbe Motorrad, es hat sich stark verändert – auf eine gute Weise. Ich fühle mich wirklich gut damit.»

Am Donnerstag und Freitag stehen in Jerez noch die letzten zwei IRTA-Testtage vor dem Saisonauftakt auf dem Programm. «Der Plan ist, viele Runden abzuspulen, damit es einem Schritt für Schritt leichter von der Hand geht, mehr automatisch sozusagen. Das ist wichtig für das Rennen, weil wir eine gute Rundenzeit halten müssen – für ein 20-Runden-Rennen, nicht nur für eine schnelle Runde», weiß Alonso.

Auf die obligatorische Frage nach seinen eigenen Erwartungen für die neue Saison, die von 8. bis 10. März in Doha beginnt, antwortete der CFMOTO-Aspar-Jungstar: «Ich will mit derselben Leidenschaft loslegen wie in meinem ersten Jahr und viel an mir selbst arbeiten, um konstanter zu sein. Ich will versuchen, immer in der Spitzengruppe dabei zu sein, damit wir um die Weltmeisterschaft kämpfen können. Es ist schwierig, in jedem Rennen auf das Podest zu fahren, aber ich werde immer mein Maximum geben.»

Moto3-Test Jerez, kombinierte Zeiten, Mittwoch (28.2.):

1. Alonso, CFMOTO, 1:44,356 min
2. Rueda, KTM, + 0,002 sec
3. Holgado, GASGAS, + 0,053
4. Veijer, Husqvarna, + 0,089
5. Adrián Fernández, Honda, + 0,132
6. Nepa, KTM, + 0,155
7. Yamanaka, KTM, + 0,350
8. Almansa, Honda, + 0,368
9. Ortolá, KTM, + 0,443
10. Roulstone, GASGAS, + 0,709

Ferner:
22. Dettwiler, KTM, + 2,234

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