Luca Amato: «Sachsenring ist meine Lieblingsstrecke»

Von Günther Wiesinger
Moto3
Nach fünf punktelosen WM-Rennen 2012 ist Luca Amato zurück in der Moto3-WM. Er fährt als Wildcard-Pilot eine Werks-Mahindra und will unter die Top-15.

Luca Amato, 2011 Zweiter in der IDM 125 und 2012 Zweiter in der Spanischen Moto3-Meisterschaft (CEV), gilt als eines der grössten Motorradrennsport-Talente Deutschlands. Im letzten Herbst durfte er fünf Moto3-WM-Rennen für das Mapfre-Aspar-Team bestreiten.  Dabei stellte er fest, dass die Kalex-KTM seinem Fahrstil nicht entgegenkam. Trotzdem lag er in Australien an zehnter Stelle, als der Motor schlappmachte.

Jetzt hat er erst 16-jährige Amato über seinen Berater Harald Eckl und dessen langjährigen Kumpel Eskil Suter eine Werks-Mahindra erhalten. Bei seinem Debüt in der Spanischen Meisterschaft gelang Amato gleich die Pole-Position, im Rennen stürzte er.

Er erhielt eine Wildcard für den Sachsenring und wird hier vom Mahindra-Junior-Team von Teamchef Nicola Casadei betreut, das üblicherweise die italienische Moto3-Meisterschaft mit Andrea Locatelli und Michael Rinaldi bestreitet.

Nach dem ersten Moto3-Training auf dem Sachsenring trafen wir Suter-Racing-Technology-Chef Eskil Suter persönlich im Mahindra-Zelt an. Auch Harald Eckl vergewisserte sich, dass sein begabter Schützling optimal betreut wird.

Da es mit der Lieferung einer neuen Dainese-Lederkombi nicht geklappt hatte, trägt Amato das letztjährige Leder des Mapfre-Teams, von dem die meisten Aufnäher entfernt wurden. Luca spulte im ersten freien Training 13 Runden ab und landete mit einer Zeit von 1:30,574 min mit 2,5 Sekunden Rückstand auf Luis Salom an 27. Stelle – vor Philipp Öttl, Kevin Hanus und Florian Alt.

Amato: Getriebeprobleme

«Ich hatte am Anfang Probleme mit der Schaltung, sie hat immer gehakt», berichtete Amato. «Ich konnte die Gänge nicht richtig schalten. Ich bin also nach der dritten Runde wieder raus an die Box, die Mechaniker haben recht rasch alles wieder gemacht. Danach lief es perfekt», erzählte Amato.

«Danach habe ich zuerst mal versucht, mich mit einem gewissen Rhythmus auf diese Strecke einzufahren. Ich bin hier jetzt erstmals mit einer Moto3-Maschine unterwegs. Der Sachsenring ist meine Lieblingsstrecke. Aber wir haben jetzt noch einige Probleme im Sektor 3, in den Sektoren 1 und 2 geht es sehr gut. Da ist kein grosser Abstand zu den ersten drei. Aber ich verliere in den schnellen Kurven im dritten Sektor zuviel. Allein dort fehlen 1,5 Sekunden! Ausserdem muss ich noch einen besseren Rhythmus finden.»

Amato hat seine Zielsetzungen klar definiert. «Ich will im Rennen unter die ersten 15 kommen und Punkte sammeln. Das wäre schon sehr, sehr gut für mich. Das wäre top. Im Qualifying wäre Top-20 gut. Aber ich werde versuchen, auch im Zeittraining unter die ersten 15 zu fahren.»

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