Pablo Nieto (VR46): «Fenati muss um Titel kämpfen»

Von Sharleena Wirsing
Moto3

Pablo Nieto, Manager des SKY VR46-Teams, sprach im Rahmen des Valencia-Test mit SPEEWEEK.com über Fenati, Migno und Bulega sowie die Ziele des Teams für 2016.

Der 35-jährige Pablo Nieto, selbst ein ehemaliger GP-Pilot, leitet das Moto3-Team von WM-Star Valentino Rossi. 2016 werden Romano Fenati, Andrea Migno und Junioren-Weltmeister Nicolò Bulega für die italienische Truppe antreten. Die drei Mitglieder der VR46-Academy pilotieren KTM-Werksmaschinen.

«Der Test in Valencia lief nicht schlecht, denn die Fahrer haben viel Vertrauen zum Bike, was sehr wichtig ist. Es ist viel besser als im letzten Jahr, aber es war nur der erste Test. Wir mussten am Freitag alles so schnell wie möglich testen, denn am Donnerstag fuhren die Fahrer wegen des Regens nur etwa 25 Runden», erklärte Nieto.

Welche Veränderungen wurden an der KTM im Vergleich zum letztjährigen Modell vorgenommen? «Es wurden Kleinigkeiten verändert. Nicolò setzte fast dasselbe Bike schon in der Spanischen Meisterschaft ein. Also wurden nur noch Details verändert.»

Fenati soll 2016, in seinem fünften WM-Jahr, den Moto3-Titel holen. 2017 steigt er mit dem VR46-Team in die Moto2-Klasse auf, das steht fest. «Romano absolviert nun sein fünftes Jahr in der Weltmeisterschaft, er muss sehr, sehr gut abschneiden. Nur ein Fahrer kann den Titel gewinnen, daher wird es sehr schwer. Doch wir müssen auf jeden Fall um den Titel kämpfen. Das ist unser Ziel.»

«Seine härtesten Gegner werden wohl Bastianini, Navarro, Binder und Antonelli sein. Es ist dieser Kategorie schwer zu sagen, aber es wir fünf oder sechs Fahrer geben, die immer an der Spitze mithalten», ist der Italiener überzeugt.

2015 erfreute Nicolò Bulega das VR46-Team mit dem Titelgewinn in der Junioren-WM, die ihm Rahmen der Spanischen Meisterschaft (CEV) ausgetragen wird. «Nicolò ist bereits sehr schnell, aber wir müssen ihn etwas einbremsen, denn er pusht sehr hart.»

Mit 35 Punkten schaffte es Andrea Migno 2015 auf WM-Rang 19. 2016 muss er eine deutliche Steigerung zeigen. «Andrea absolviert 2016 seine zweite volle WM-Saison. Er hat das Potenzial, sehr schnell zu sein, aber er muss an seiner Leistung bei den Tests arbeiten, denn das ist nicht seine Stärke. Das gilt auch für die Qualifyings, denn in den Rennen ist er wirklich schnell. Wir müssen also das Problem in den Trainings und Qualifyings in den Griff bekommen», erklärte Nieto.

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